Das Präventionsprogramm "Mein Körper gehört mir!" stärkt Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstbestimmung und klärt sie über sexualisierte Gewalt auf. Es verwendet interaktive und altersgerechte Methoden, um wichtige Botschaften zu vermitteln. Begleitend werden Erwachsene geschult, um präventiv zu handeln und die Kinder bestmöglich zu unterstützen.
Interaktive Präventionsausstellung INA: „Mein Körper gehört mir!“
Die Ausstellung „Mein Körper gehört mir!“ von Limita richtet sich an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und vermittelt präventiv Wissen und Kompetenzen zur Wahrnehmung und Wahrung eigener Grenzen. Über sechs farblich gekennzeichnete Stationen lernen die Teilnehmenden, zwischen guten und schlechten Berührungen zu unterscheiden, Nein zu sagen und Hilfe zu suchen. Die Ausstellung integriert begleitende Materialien wie Comics und bietet Institutionen eine strukturierte Fortbildung zur nachhaltigen Verankerung präventiver Massnahmen.
Experimentier- und Schutzräume: Prävention und Intervention bei sexualisierten Übergriffen
Dieses Medium beleuchtet den Umgang mit sexualisierten Übergriffen unter Kindern und Jugendlichen, insbesondere in Institutionen. Es vermittelt praxisnahe Ansätze zur Prävention und Intervention, indem es pädagogischen Fachkräften und Organisationen hilft, ein Gleichgewicht zwischen Freiraum und Schutz zu schaffen. Von Regeln für Experimentier- und Schutzräume bis hin zur Reflexion von Machtverhältnissen bietet das Medium wichtige Anleitungen für den Alltag.
Der Leitartikel thematisiert den bewussten Umgang mit Macht in Organisationen, insbesondere im sozialen und pädagogischen Kontext. Es wird beschrieben, wie Machtstrukturen transparent gestaltet und Machtmissbrauch vermieden werden können. Mit Beispielen und Reflexionsmethoden wird gezeigt, wie Führungspersonen, Teams und Institutionen achtsam und verantwortungsvoll mit Macht umgehen können.
Sinnvolles Nutzen der Wochenenden versus Freizeit – Ein Pilotprojekt für mehr Mitbestimmung
Auf einer Wohngruppe für männliche Jugendliche eskalieren die Wochenendkonflikte – die Freizeitangebote entsprechen nicht ihren Bedürfnissen. Die Lösung: Ein Pilotprojekt, bei dem die Jugendlichen selbst über ihre Aktivitäten entscheiden, unter klaren Rahmenbedingungen. Die Konflikte nehmen ab, doch bleibt die Frage: Wie lässt sich echte Mitbestimmung mit pädagogischen Zielen in Einklang bringen? Und wo sollte die Fachperson eingreifen?
Schutz vs. Privatsphäre – Wie sichtbar darf und muss das Wickeln sein?
In einer stationären Wohngruppe für Kleinkinder sorgt eine neue Regelung für Unmut: Die Tür zum Wickelzimmer muss immer offenbleiben – auch bei Besuch. Während die Leitung damit Schutz vor Missverständnissen gewährleisten will, sehen die Betreuungspersonen die Privatsphäre der Kinder verletzt. Worin bestehen hier die Kindesinteressen? Und wie kann eine Lösung gefunden werden, die sowohl den Schutz der Kinder als auch der Mitarbeitenden berücksichtigt?
Körperliche Nähe – was ist wünschenswert und wo sind Grenzen?
Eine Praktikantin spielt ausgelassen mit zwei vierjährigen Kindern – bis das Spiel eine unerwartete Wendung nimmt: Die Kinder wollen sie küssen, obwohl sie das nicht möchte. Erst als sie laut „Stopp“ sagt, hören sie auf. Wie viel körperliche Nähe muss sein und wie viel körperliche Nähe darf sein?
Zimmerdurchsuchung – Zwischen Privatsphäre und Sicherheit
Nach mehreren Diebstählen im Kinderheim steht das Betreuungsteam vor einer schwierigen Entscheidung: Um den Vorfällen auf den Grund zu gehen, sollen alle Kinderzimmer durchsucht werden – ohne konkreten Verdacht, aber mit dem Ziel, die Situation aufzuklären. Während die Kinder im Wohnzimmer warten, stellt sich die Frage: Wann darf in die Privatsphäre von Kindern eingegriffen werden? Und gibt es alternative Wege, um das Problem zu lösen, die weniger eingreifend sind?
Das Präventionsprogramm "Mein Körper gehört mir!" stärkt Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstbestimmung und klärt sie über sexualisierte Gewalt auf. Es verwendet interaktive und altersgerechte Methoden, um wichtige Botschaften zu vermitteln. Begleitend werden Erwachsene geschult, um präventiv zu handeln und die Kinder bestmöglich zu unterstützen.
Pädagogische Fachkräfte und Lehrpersonen: Hilft bei der Implementierung von Präventionsmassnahmen in Bildungseinrichtungen.
Kita-Leitungen und Schulleitungen: Bietet klare Konzepte zur Förderung von Kinderschutz.
Eltern und Erziehungsberechtigte: Unterstützt sie darin, Kinder im Alltag zu schützen und aufzuklären.
Der Inhalt ist praxisnah und sofort anwendbar, was ihn zu einer wertvollen Ressource für den Bildungsbereich macht.
Die Ausstellung „Mein Körper gehört mir!“ von Limita richtet sich an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und vermittelt präventiv Wissen und Kompetenzen zur Wahrnehmung und Wahrung eigener Grenzen. Über sechs farblich gekennzeichnete Stationen lernen die Teilnehmenden, zwischen guten und schlechten Berührungen zu unterscheiden, Nein zu sagen und Hilfe zu suchen. Die Ausstellung integriert begleitende Materialien wie Comics und bietet Institutionen eine strukturierte Fortbildung zur nachhaltigen Verankerung präventiver Massnahmen.
Die Ausstellung ist besonders hilfreich für:
Pädagogische Fachkräfte in Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen, da sie praxisorientierte Methoden zur Prävention sexualisierter Gewalt bereitstellt.
Leitungspersonen und Betreuer:innen in Heimen und Werkstätten, die damit die Schutzkonzepte in ihrer Institution stärken können.
Eltern und Angehörige von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, die sich umfassend über Schutzmassnahmen informieren wollen.
Die Inhalte der Ausstellung sind praktisch ausgerichtet und beinhalten leicht umsetzbare Konzepte zur Anwendung im institutionellen Kontext.
Dieses Medium beleuchtet den Umgang mit sexualisierten Übergriffen unter Kindern und Jugendlichen, insbesondere in Institutionen. Es vermittelt praxisnahe Ansätze zur Prävention und Intervention, indem es pädagogischen Fachkräften und Organisationen hilft, ein Gleichgewicht zwischen Freiraum und Schutz zu schaffen. Von Regeln für Experimentier- und Schutzräume bis hin zur Reflexion von Machtverhältnissen bietet das Medium wichtige Anleitungen für den Alltag.
Dieses Medium richtet sich an:
Pädagogische Fachkräfte: Unterstützung bei der Implementierung von Präventionsmassnahmen und Interventionen.
Leitungen von Institutionen: Entwicklung und Umsetzung sexualpädagogischer Konzepte.
Sozialarbeiter:innen und Psycholog:innen: Einblicke in die Dynamiken von Grenzverletzungen und die Arbeit mit betroffenen sowie übergriffigen Kindern und Jugendlichen.
Es ist praxisorientiert und bietet klare Anleitungen für den institutionellen Alltag.
Der Leitartikel thematisiert den bewussten Umgang mit Macht in Organisationen, insbesondere im sozialen und pädagogischen Kontext. Es wird beschrieben, wie Machtstrukturen transparent gestaltet und Machtmissbrauch vermieden werden können. Mit Beispielen und Reflexionsmethoden wird gezeigt, wie Führungspersonen, Teams und Institutionen achtsam und verantwortungsvoll mit Macht umgehen können.
Dieses Medium richtet sich an Führungskräfte, pädagogische Fachkräfte, Sozialarbeiter:innen und Berater:innen im Bereich Kindeswohl und Prävention. Es hilft, Machtpositionen zu reflektieren, Machtmissbrauch zu verhindern und eine transparente sowie verantwortungsvolle Team- und Führungskultur aufzubauen. Der Inhalt ist praxisnah und mit theoretischem Hintergrund ergänzt.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Sinnvolles Nutzen der Wochenenden versus Freizeit – Ein Pilotprojekt für mehr Mitbestimmung
Praxissituation
Auf der Wohngruppe für männliche Jugendliche zwischen 14 -18 Jahren kommt es an den Wochenenden vermehrt zu Konflikten zwischen den Jugendlichen und den Fachpersonen. Die Jugendlichen äussern ihren Unmut darüber, dass die Freizeitangebote nicht ihren Bedürfnissen entsprechen, mehr Pädagogik als Freizeit beinhalten und sie keine Möglichkeit erhalten, ihre Kolleg:innen zu treffen. Die Äusserungen werden von den Fachpersonen gehört und ernstgenommen. Im Rahmen eines Pilotprojektes wird die Planung der Wochenendaktivitäten neu den Jugendlichen überlassen. Dazu werden durch die Fachpersonen klare Bedingungen aufgestellt, die im Rahmen des Pilotprojektes eingehalten werden müssen. Dazu gehören: Die Zustimmung von min. 50 % der anwesenden Jugendlichen damit ein Programm umgesetzt wird. Eine obligatorische Teilnahme an allen geplanten Aktivitäten. Keine Durchführung der gleichen Programmpunkte an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Die Einhaltung des definierten Wochenendbudgets. Die Jugendlichen planen daraufhin abwechslungsweise die Wochenendgestaltung. Die Konflikte an den Wochenenden können zwar nicht ganz verhindert jedoch deutlich verringert werden.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie kann sichergestellt werden, dass alle involvierten Jugendlichen ihre Wünsche und Interessen in die Wochenendplanung einbringen können?
Welchen pädagogischen Nutzen erkennst du in den durch die Fachpersonen definierten Bedingungen für die Wochenendplanung?
Wann bzw. bei welchen Aktivitäten würdest du als Fachperson ein Veto einlegen?
Ist es in Ordnung, Jugendliche über all ihre Wochenenden selber entscheiden zu lassen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Schutz vs. Privatsphäre – Wie sichtbar darf und muss das Wickeln sein?
Praxissituation
Auf einer stationären Wohngruppe für Kinder im Vorschulalter gibt es die Regelung, dass beim Wickeln von Kindern die Tür zum Wickelzimmer immer offenbleiben muss. Diese Entscheidung wurde zur Prävention von sexuellen Übergriffen getroffen. Wenn jedoch Besuch auf die Gruppe kommt, insbesondere Erwachsene oder andere Eltern, wird die Tür zum Wickelzimmer geschlossen, um die Privatsphäre des Kindes zu wahren.
Nach einem Austausch mit der Heimleitung führt die Gruppenleitung die neue Regelung ein, dass die Tür während des Wickelns grundsätzlich immer offenbleibt, auch wenn Besucher anwesend sind. Sie begründet dies damit, dass die Mitarbeitenden und die Kinder durch die offene Tür geschützt werden sollen und keine Missverständnisse oder Beschwerden riskiert werden. Die Betreuungspersonen sind sehr unglücklich über diese neue Regelung, weil sie damit die Privatsphäre der Kinder nicht ausreichend respektieren können und fordern von der Leitung, diese neue Regelung wieder rückgängig zu machen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Was sind hier die Interessen des Kindes und gibt es ein Interesse, das im Vordergrund steht?
Wie beurteilst du die Argumentation der Teamleitung und des Team und welche Argumentation muss aus deiner Sicht vorrangig berücksichtig werden?
Welche weiteren Möglichkeiten siehst du, um sowohl die Rechte der Kinder zu berücksichtigen und gleichzeitig die Mitarbeitenden zu schützen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Körperliche Nähe – was ist wünschenswert und wo sind Grenzen?
Praxissituation
Zwei Kinder im Alter von vier Jahren tollen mit der Praktikantin im Wohnzimmer einer stationären Wohngruppe herum. Im Spiel wird gekitzelt, gehalten und aufeinander herumgeklettert. Die anwesenden ausgebildeten Fachpersonen nehmen die Situation zur Kenntnis, müssen teilweise ab den Geschehnissen selbst lachen, erkennen kein grenzverletzendes Verhalten und intervenieren nicht. Im Spiel küsst eines der Kinder die Praktikantin unerwartet auf die Wange. Die Praktikantin versucht den Kindern ruhig zu erklären, dass sie keine Küsse der Kinder erhalten möchte, da ihr dies unangenehm sei und sie dies bei ihren Eltern machen können. Die Kinder fangen an zu lachen, interpretieren das Gesagte als Teil des Spiels und versuchen nun, der Praktikantin am ganzen Körper Küsse zu geben. Die Kinder lachen dabei lautstark und scheinen Spass daran zu haben. Erst als die Praktikantin aufsteht und bestimmt «Stopp» ruft, beenden die Kinder ihr Spiel und schauen die Praktikantin erstaunt an.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Ist es in Ordnung, mit Kindern im Alter von 4 Jahren Spiele zu spielen, die auch körperliche Nähe beinhalten, wie beispielsweise Kitzeln, herumklettern, «Hoppe hoppe Reiter »o. Ä.?
Wie viel körperliche Nähe muss in der Arbeit mit Kindern zwischen 0 und 6 Jahren sein, um deren Kinderrechte zu wahren?
Und wo sind die Grenzen, um keine Rechte zu verletzen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zimmerdurchsuchung – Zwischen Privatsphäre und Sicherheit
Praxissituation
In einem Kinderheim bemerkt eine Betreuungsperson, dass in den letzten Wochen mehrere persönliche Gegenstände verschwunden sind. Dazu gehören Spielzeuge, Kleidung und auch Wertgegenstände der Fachpersonen sowie der Kinder. Obwohl kein konkreter Verdacht gegen eine bestimmtes Kind besteht, ist die Stimmung im Kinderheim angespannt. Die Kinder äussern unterschiedliche Verdächtigungen. Um der Sache nachzugehen, diskutiert das Betreuungsteam die Möglichkeit, alle Zimmer der Kinder zu durchsuchen. Die Entscheidung zur Durchsuchung wird getroffen, jedoch mit dem klaren Ziel, niemanden vorzuverurteilen. An einem Tag werden alle Kinder im Wohnzimmer versammelt. Ihnen wird mitgeteilt, dass nun die Diebstähle aufgeklärt werden sollen, dazu alle ihre Zimmer durchsucht werden und sie im Wohnzimmer warten müssen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wann darf in die Privatsphäre von Kindern eingegriffen werden, z.B. ein Zimmer durchsucht, Post geöffnet oder ein Tagebuch gelesen werden?
Inwieweit müssen die erziehungsberechtigten Personen in die Entscheidung, die Zimmer zu durchsuchen, einbezogen werden?
Haben die Betreuungspersonen andere Möglichkeiten, die Diebstähle zu stoppen, die nicht oder weniger stark in die Rechte der Kinder eingreifen?