Leitfaden zur Kindesvertretung in Verfahren der KESB
Der Leitfaden zur Kindesvertretung unterstützt Fachpersonen dabei, die Rechte und das Wohl von Kindern in Verfahren der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) gemäss Artikel 314abis ZGB zu sichern. Der Inhalt umfasst praktische Handlungsempfehlungen zur Rollenklärung, Zusammenarbeit zwischen Fachpersonen und zur kindgerechten Gestaltung der Verfahren. Die Broschüre basiert auf Forschungsergebnissen und zeigt auf, wie Kinderrechte effektiv in Verfahrenskontexten umgesetzt werden können.
Deine Meinung zählt: Alles zur Kindesanhörung in zivilrechtlichen Verfahren
Die Broschüre „Deine Meinung zählt“ von UNICEF erklärt jungen Menschen ihr Recht auf Kindesanhörung bei gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen, die ihr Leben betreffen. Der Leitfaden beschreibt den Ablauf der Anhörung, die Rechte der Kinder und welche Themen dabei behandelt werden. Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken und sie darauf vorzubereiten, ihre Meinung in solchen Verfahren aktiv einzubringen.
Kindesanhörung in Zivilverfahren: Leitfaden für Fachpersonen
Der Leitfaden bietet Fachpersonen, die Kindesanhörungen in zivilrechtlichen Verfahren durchführen, praxisnahe und rechtlich fundierte Anleitungen. Er erläutert, wie das Recht des Kindes auf Anhörung umgesetzt werden kann, und behandelt die rechtlichen Grundlagen, die Bedeutung der kindgerechten Kommunikation und die zentrale Rolle des Kindeswillens in Entscheidungsverfahren. Ziel ist es, Fachkräften eine systematische und kindgerechte Durchführung von Anhörungen zu ermöglichen, die den Bedürfnissen und dem Wohl der Kinder gerecht wird.
9 Stufen der Partizipation – Ein Leitfaden zur Mitbestimmung in der Pädagogik
Das Video erklärt die neun Stufen der Partizipation im pädagogischen Bereich, die von blosser Information bis hin zur Selbstverwaltung reichen. Jede Stufe wird beschrieben und durch praktische Beispiele veranschaulicht, die zeigen, wie Kinder und Jugendliche schrittweise mehr Mitbestimmung und Eigenverantwortung in Bildungseinrichtungen erfahren können.
Zwischen Freiheit und religiösen Werten – ein Ausflug ins Hallenbad
Ein 13-jähriges Mädchen freut sich auf einen Schwimmausflug der Tagesschule Lumière, doch ihre Eltern verbieten die Teilnahme aus religiösen und kulturellen Gründen. Das Mädchen fühlt sich eingeschränkt und möchte eigenständig entscheiden. Wie kann die Tagesschule den Bedürfnissen des Kindes gerecht werden, ohne die Werte der Familie zu ignorieren?
Ferienprogramm nach Wunsch – Partizipation vs. elterliche Erwartungen
In der Tagesschule Soleil dürfen die Kinder ihr eigenes Ferienprogramm gestalten. Sie einigen sich auf vier Tage freies Spiel und einen Ausflug in eine Trampolinhalle – ein Programm, das sie begeistert. Doch einige Eltern äußern Bedenken: Ist der Ausflug zu gefährlich? Fehlt es an kultureller und intellektueller Förderung? Wie kann die Tagesschule die Mitbestimmung der Kinder stärken, ohne die elterlichen Anliegen zu übergehen?
Spielraum für alle – Partizipation und Inklusion im Gleichgewicht
In der Tagesschule Luna dürfen die Kinder ihren neuen Spielraum selbst mitgestalten. Doch als Vorschläge wie ein Geheimversteck und ein Klettergerüst aufkommen, äußern zwei Kinder im Rollstuhl Bedenken, da diese für sie nicht zugänglich wären. Es entsteht eine Diskussion: Wie kann ein Spielraum entstehen, der für alle Kinder fair und inklusiv ist? Dieses Praxisbeispiel zeigt die Herausforderungen partizipativer Prozesse in inklusiven Gruppen
Privatsphäre vs. Aufsichtspflicht – ein Raum nur für Jugendliche?
In der Tagesschule Flora wünschen sich die Jugendlichen einen eigenen Raum, in den Erwachsene nur im Notfall eintreten dürfen. Doch wie lässt sich ihr Bedürfnis nach Privatsphäre mit der Verantwortung des Betreuungspersonals für ihre Sicherheit vereinen?
Der Leitfaden zur Kindesvertretung unterstützt Fachpersonen dabei, die Rechte und das Wohl von Kindern in Verfahren der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) gemäss Artikel 314abis ZGB zu sichern. Der Inhalt umfasst praktische Handlungsempfehlungen zur Rollenklärung, Zusammenarbeit zwischen Fachpersonen und zur kindgerechten Gestaltung der Verfahren. Die Broschüre basiert auf Forschungsergebnissen und zeigt auf, wie Kinderrechte effektiv in Verfahrenskontexten umgesetzt werden können.
Dieser Leitfaden ist besonders relevant für Fachpersonen im Kindesschutz wie Kindesvertreter:innen, Beistandspersonen, KESB-Mitarbeitende, Psycholog:innen und Anwält:innen, die in zivilrechtlichen Verfahren tätig sind. Er hilft ihnen, Rollen und Zuständigkeiten zu klären und stärkt die praktische Anwendung der Kinderrechte im Verfahrensalltag. Die Inhalte sind praxisorientiert und basieren auf aktuellen Forschungsergebnissen, was den Leitfaden zu einem wertvollen Werkzeug in der sozialen Arbeit und dem rechtlichen Kindesschutz macht.
Die Broschüre „Deine Meinung zählt“ von UNICEF erklärt jungen Menschen ihr Recht auf Kindesanhörung bei gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen, die ihr Leben betreffen. Der Leitfaden beschreibt den Ablauf der Anhörung, die Rechte der Kinder und welche Themen dabei behandelt werden. Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken und sie darauf vorzubereiten, ihre Meinung in solchen Verfahren aktiv einzubringen.
Diese Broschüre ist besonders wertvoll für:
Kinder- und Jugendpsycholog:innen: Unterstützt die Vorbereitung und Begleitung von Kindern in gerichtlichen Prozessen.
Rechtsanwält:innen und Familienrichter:innen: Hilft bei der kindgerechten Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.
Fachkräfte in Kinderschutzbehörden: Liefert praxisnahe Informationen zur Durchführung und Vorbereitung von Kindesanhörungen.
Eltern und Vertrauenspersonen: Ermöglicht ein besseres Verständnis des rechtlichen Verfahrens und fördert die kindgerechte Aufklärung.
Der Inhalt ist praxisorientiert und vermittelt Wissen leicht verständlich, um Kinder aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Der Leitfaden bietet Fachpersonen, die Kindesanhörungen in zivilrechtlichen Verfahren durchführen, praxisnahe und rechtlich fundierte Anleitungen. Er erläutert, wie das Recht des Kindes auf Anhörung umgesetzt werden kann, und behandelt die rechtlichen Grundlagen, die Bedeutung der kindgerechten Kommunikation und die zentrale Rolle des Kindeswillens in Entscheidungsverfahren. Ziel ist es, Fachkräften eine systematische und kindgerechte Durchführung von Anhörungen zu ermöglichen, die den Bedürfnissen und dem Wohl der Kinder gerecht wird.
Dieser Leitfaden richtet sich an Fachpersonen im Kindesschutz, Sozialarbeiter:innen, Psycholog:innen, Rechtsanwält:innen, Richter:innen und Behördenmitarbeiter:innen, die an Entscheidungen und Anhörungen beteiligt sind. Er ist besonders nützlich für Fachleute, die mit schutzbedürftigen Kindern arbeiten und sicherstellen wollen, dass die Perspektive und das Wohl der Kinder im Zentrum von Verfahren und Entscheidungen stehen. Der Inhalt ist praxisorientiert und enthält wertvolle Methoden und Tipps für die Umsetzung.
Das Video erklärt die neun Stufen der Partizipation im pädagogischen Bereich, die von blosser Information bis hin zur Selbstverwaltung reichen. Jede Stufe wird beschrieben und durch praktische Beispiele veranschaulicht, die zeigen, wie Kinder und Jugendliche schrittweise mehr Mitbestimmung und Eigenverantwortung in Bildungseinrichtungen erfahren können.
Dieses Medium richtet sich vor allem an pädagogische Fachkräfte, Leitungen von Kindertagesstätten und Ausbildner:innen im Bereich Sozialpädagogik. Es unterstützt sie dabei, Konzepte der Partizipation in Bildungseinrichtungen einzuführen und zu stärken. Der Inhalt ist eher praxisorientiert und liefert konkrete Umsetzungsbeispiele, um Kindern und Jugendlichen mehr Mitbestimmung und Eigenverantwortung zu ermöglichen.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zwischen Freiheit und religiösen Werten – ein Ausflug ins Hallenbad
Praxissituation
Die Tagesschule Lumière plant für die Kinder der 5. bis 7. Klasse einen Ausflug ins Hallenbad. Eines der 13-jährigen Mädchen freut sich besonders auf den Ausflug, da sie das Schwimmen liebt und sich darauf freut, mit ihren Freundinnen Zeit im Wasser zu verbringen. Als das Betreuungsteam die Erlaubniserklärungen für den Ausflug verteilt, äussern die Eltern des Mädchens Einwände. Sie teilen der Tagesschule mit, dass sie nicht möchten, dass ihre Tochter an dem Ausflug teilnimmt, da dieser in einer gemischtgeschlechtlichen Gruppe stattfindet. Aus ihrer Sicht widerspricht dies den religiösen und kulturellen Werten der Familie. Das Mädchen ist enttäuscht, als sie von der Entscheidung ihrer Eltern erfährt. Sie erklärt einer Betreuerin, dass sie gerne mit ihren Freundinnen schwimmen gehen möchte und sich von der Entscheidung ihrer Eltern eingeschränkt fühlt. „Ich bin alt genug, selbst aufzupassen,“ sagt sie. Ihre Eltern würden ihr auch sonst bereits so Vieles verbieten.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Was ist hier aus deiner Sicht höher zu gewichten; die Bedürfnisse des Kindes oder das Anliegen der Eltern, die religiösen und kulturellen Werten der Familie zu vertreten?
Wie könnte die Tagesschule vorgehen, damit einerseits die Bedürfnisse des Mädchens und gleichzeitig die Bedenken der Eltern berücksichtigen werden?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Ferienprogramm nach Wunsch – Partizipation vs. elterliche Erwartungen
Praxissituation
Die Tagesschule Soleil bietet auch eine Ferienbetreuung für Kinder an. Die Betreuungspersonen möchten den Kindern ein attraktives Programm anbieten, insbesondere da einige der teilnehmenden Kinder mit ihren Eltern selten oder nie in den Urlaub fahren. Deshalb beschliesst das Betreuungsteam, die Kinder und Jugendlichen das Programm selbst gestalten zu lassen. Dabei geben die Betreuungspersonen das Budget sowie einige Rahmenbedingungen vor, beispielsweise, dass alle Kinder dem Programm zustimmen müssen. Die Kinder freuen sich über diese Möglichkeit zur Mitbestimmung und stellen ein Programm zusammen, das ihnen sehr gut gefällt: vier Tage freies Spiel in der Tagesschule und ein Ausflug in eine Trampolinhalle. Dieses Programm hält das vorgegebene Budget ein, und alle Kinder sind begeistert. Als das Betreuungsteam das Ferienprogramm den Eltern vorstellt, gibt es jedoch kritische Stimmen. Einige Eltern bemängeln, dass der Ausflug in die Trampolinhalle zu gefährlich sei. Andere kritisieren, dass kulturelle und intellektuelle Aspekte im Programm fehlen und die Förderung der Kinder in diesen Bereichen nicht berücksichtigt werde.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie könnte die Partizipation der Kinder gestärkt werden, ohne die Bedenken der Eltern zu ignorieren?
Was ist hier höher zu gewichten, das Recht der Kinder auf Partizipation oder die Wünsche der Eltern, dass ihre Kinder in der Tagesschule vielseitig gefördert werden?
Wie würdest du mit den Sicherheitsbedenken in Bezug auf den Ausflug in die Trampolinhalle umgehen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Spielraum für alle – Partizipation und Inklusion im Gleichgewicht
Praxissituation
Die Tagesschule Luna plant, einen neuen Spielraum für die Kinder zu gestalten. Ziel ist es, einen Bereich zu schaffen, der aktives Spiel ermöglicht. Das Betreuungsteam entscheidet gemeinsam mit der Tagesschulleitung, die Kinder aktiv in den Planungsprozess einzubinden, um sicherzustellen, dass der Raum den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder entspricht. Die Kinder, die aktuell in der Tagesschule betreut werden, sind zwischen 5 und 12 Jahre alt; Teil der Gruppe sind zudem auch ein 8-jähriger Junge und ein 10-jähriges Mädchen, welche beide auf einen Rollstuhl angewiesen sind.
Das Betreuungsteam startet mit einem Workshop, in dem die Kinder Ideen für die Gestaltung des Raumes sammeln. Sie dürfen zeichnen, malen oder schreiben, welche Möbel, Farben oder Spiele sie sich wünschen. Die Kinder bringen viele Vorschläge ein, darunter:
Ein Indoor-Klettergerüst.
Sitzsäcke und niedrige Regale für Bücher und Spiele.
Ein „Geheimversteck“, das durch einen niedrigen Tunnel erreichbar ist.
Ein grosser Sitzsack zum „Hineinspringen“.
Auch die beiden Kinder im Rollstuhl beteiligen sich aktiv am Workshop und schlagen eine Rampe für kleine Rollstuhlrennen vor. Ausserdem wünschen sie sich breite Zugänge zu allen Bereichen des Raumes. Sie haben beide bereits oft die Erfahrung gemacht, sich in engen Räumlichkeiten eingeschlossen zu fühlen. In der Gruppendiskussion äussern sich die beiden vehement gegen die Vorschläge zum Geheimversteck und dem Indoor-Klettergerüst, weil diese für sie nicht zugänglich sind. Es entsteht eine hitzige Diskussion in der Gruppe.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Gibt es Situationen in der Tagesschule, in denen das Recht auf Partizipation eingeschränkt werden muss, um Diskriminierung zu verhindern?
Welche Möglichkeiten siehst du, solche partizipativen Prozesse zu gestalten und gleichzeitig den Schutz vor Diskriminierung sicherzustellen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Privatsphäre versus. Aufsichtspflicht – ein Raum nur für Jugendliche?
Praxissituation
In der Tagesschule Flora ist es dem Betreuungspersonal die Partizipation der Kinder ein grosses Anliegen. Sie fragen die Kinder und Jugendlichen regelmässig nach ihren Wünschen und Bedürfnissen in Bezug auf die Gestaltung der Nachmittagsprogramms, der Räumlichkeiten und der Hausregeln. Die Jugendlichen äussern seit einiger Zeit den Wunsch auf mehr Privatsphäre. Sie möchten einen Raum, zu dem nur die Jugendlichen Zutritt haben und den die Erwachsenen, abgesehen von Notfällen, nicht betreten sollen. Das Betreuungspersonal ist unsicher, wie sie mit diesem Anliegen umgehen wollen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie kann der Wunsch nach Privatsphäre mit der Verantwortung des Betreuungspersonals für die Sicherheit der Jugendlichen vereinbart werden?
Gibt es Alternativen, die sowohl die Sicherheit als auch das Bedürfnis nach Privatsphäre gewährleisten?