Tagesablauf in der Kindertageseinrichtung und -Tagespflege
In diesem Kurzvideo geht es um die Mitbestimmung von kleineren Kindern im Tagesablauf in Kitas und anderen Betreuungsorganisationen. Es wird gezeigt, wie Kinder durch flexible Strukturen und symbolische Planungen stärker in Entscheidungen eingebunden werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Selbstbestimmung und der Anpassung an das kindliche Zeitempfinden.
Das Video ist einer der Bestandteile des kostenlosen E-Learning-Kurses "Frühe Demokratiebildung" und der Arbeitshilfe "Kinderrechte stärken! Selbstevaluation zur Partizipation von Kindern in der Kindertagesbetreuung."
Raumgestaltung in der Kindertageseinrichtung und -tagespflege
Das Video behandelt die Raumgestaltung in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege. Es beleuchtet, wie Räume für Kinder gestaltet werden sollten, um deren individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen, und wie Kinder aktiv in den Gestaltungsprozess einbezogen werden können. Zudem wird die Rolle von Spielmaterialien in der kindlichen Entwicklung thematisiert.
Bildung in der Kindertageseinrichtung und -tagespflege
Das Video vermittelt, wie Partizipation in der Kita dazu beiträgt, Bildungsprozesse eng mit den Interessen und Bedürfnissen der Kinder zu verknüpfen. Der Autor beschreibt anhand von praxisnahen Beispielen, wie Kinder durch Beteiligung ihre Problemlösungsfähigkeiten und Resilienz entwickeln. Es wird gezeigt, dass nur bedeutungsvolle und begeisternde Themen nachhaltige Lernprozesse ermöglichen.
Essen und Trinken in der Kindertageseinrichtung und -tagespflege
Das Video thematisiert, wie die Partizipation von Kindern im Alltag der Kindertageseinrichtungen und Tagespflege beim Essen und Trinken gefördert werden kann. Es wird gezeigt, wie pädagogische Fachkräfte Kindern die Freiheit geben können, selbst zu entscheiden, wie viel und was sie essen möchten, um ihre Selbstbestimmung zu stärken. Durch den Einsatz von Methoden wie dem „Vielfalt-Fächer“ wird den Kindern spielerisch beigebracht, dass Essgewohnheiten unterschiedlich sein können und respektiert werden müssen.
Besuchsrecht unter Druck – Wenn ein Kind nicht mehr will
Ein sechsjähriger Junge, der in einem Kinderheim lebt, möchte nicht mehr zu seiner Mutter fahren – seit der Geburt seiner Halbschwester fühlt er sich vernachlässigt und stört sich am neuen Partner der Mutter. Doch das Besuchsrecht besteht weiterhin. Was ist hier im Interesse des Kindes? Und wie können die Bedürfnisse des Kindes in den Mittelpunkt gestellt werden, ohne familiäre Bindungen vorschnell zu kappen?
Sinnvolles Nutzen der Wochenenden versus Freizeit – Ein Pilotprojekt für mehr Mitbestimmung
Auf einer Wohngruppe für männliche Jugendliche eskalieren die Wochenendkonflikte – die Freizeitangebote entsprechen nicht ihren Bedürfnissen. Die Lösung: Ein Pilotprojekt, bei dem die Jugendlichen selbst über ihre Aktivitäten entscheiden, unter klaren Rahmenbedingungen. Die Konflikte nehmen ab, doch bleibt die Frage: Wie lässt sich echte Mitbestimmung mit pädagogischen Zielen in Einklang bringen? Und wo sollte die Fachperson eingreifen?
Schutz vs. Privatsphäre – Wie sichtbar darf und muss das Wickeln sein?
In einer stationären Wohngruppe für Kleinkinder sorgt eine neue Regelung für Unmut: Die Tür zum Wickelzimmer muss immer offenbleiben – auch bei Besuch. Während die Leitung damit Schutz vor Missverständnissen gewährleisten will, sehen die Betreuungspersonen die Privatsphäre der Kinder verletzt. Worin bestehen hier die Kindesinteressen? Und wie kann eine Lösung gefunden werden, die sowohl den Schutz der Kinder als auch der Mitarbeitenden berücksichtigt?
Körperliche Nähe – was ist wünschenswert und wo sind Grenzen?
Eine Praktikantin spielt ausgelassen mit zwei vierjährigen Kindern – bis das Spiel eine unerwartete Wendung nimmt: Die Kinder wollen sie küssen, obwohl sie das nicht möchte. Erst als sie laut „Stopp“ sagt, hören sie auf. Wie viel körperliche Nähe muss sein und wie viel körperliche Nähe darf sein?
In diesem Kurzvideo geht es um die Mitbestimmung von kleineren Kindern im Tagesablauf in Kitas und anderen Betreuungsorganisationen. Es wird gezeigt, wie Kinder durch flexible Strukturen und symbolische Planungen stärker in Entscheidungen eingebunden werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Selbstbestimmung und der Anpassung an das kindliche Zeitempfinden.
Das Video ist einer der Bestandteile des kostenlosen E-Learning-Kurses "Frühe Demokratiebildung" und der Arbeitshilfe "Kinderrechte stärken! Selbstevaluation zur Partizipation von Kindern in der Kindertagesbetreuung."
Das Video richtet sich an Fachpersonen der professionellen Betreuung und Leitungspersonen von Kitas und Betreuungsorganisationen. Es unterstützt bei der Gestaltung eines kindgerechten Tagesablaufs, der auf Partizipation und Selbstbestimmung basiert. Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet wertvolle Ansätze für den Umgang mit Kindern im Kita- und allgemeinen Betreuungsalltag.
Das Video behandelt die Raumgestaltung in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege. Es beleuchtet, wie Räume für Kinder gestaltet werden sollten, um deren individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen, und wie Kinder aktiv in den Gestaltungsprozess einbezogen werden können. Zudem wird die Rolle von Spielmaterialien in der kindlichen Entwicklung thematisiert.
Dieses Medium ist besonders nützlich für:
Kita-Leitungen: Es unterstützt sie dabei, partizipative Ansätze in die Raumgestaltung einzubringen und die Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen.
Pädagogische Fachkräfte: Es hilft bei der Gestaltung kindgerechter Räume, die zur Förderung der individuellen Entwicklung beitragen
Tagespflegepersonen: Sie erfahren, wie sie ihre privaten Räume so gestalten können, dass sich die Kinder darin wohlfühlen.
Das Video vermittelt, wie Partizipation in der Kita dazu beiträgt, Bildungsprozesse eng mit den Interessen und Bedürfnissen der Kinder zu verknüpfen. Der Autor beschreibt anhand von praxisnahen Beispielen, wie Kinder durch Beteiligung ihre Problemlösungsfähigkeiten und Resilienz entwickeln. Es wird gezeigt, dass nur bedeutungsvolle und begeisternde Themen nachhaltige Lernprozesse ermöglichen.
Dieses Medium richtet sich an Betreuungsfachpersonen, Kita-Leitungen und pädagogische Fachkräfte. Es ist besonders hilfreich für diejenigen, die den Bildungsalltag kindgerechter und partizipativer gestalten möchten. Praktische Ansätze zur Förderung von Problemlösungskompetenz und Resilienz der Kinder stehen im Mittelpunkt, was dieses Medium praxisorientiert und umsetzungsnah macht.
Das Video thematisiert, wie die Partizipation von Kindern im Alltag der Kindertageseinrichtungen und Tagespflege beim Essen und Trinken gefördert werden kann. Es wird gezeigt, wie pädagogische Fachkräfte Kindern die Freiheit geben können, selbst zu entscheiden, wie viel und was sie essen möchten, um ihre Selbstbestimmung zu stärken. Durch den Einsatz von Methoden wie dem „Vielfalt-Fächer“ wird den Kindern spielerisch beigebracht, dass Essgewohnheiten unterschiedlich sein können und respektiert werden müssen.
Dieses Medium ist besonders hilfreich für:
Pädagogische Fachkräfte in Kitas und Kindertagespflege, die Methoden suchen, um Partizipation und Selbstbestimmung der Kinder zu fördern.
Kita-Leitungen, die Konzepte zur Stärkung der Kinderbeteiligung bei alltäglichen Entscheidungen implementieren wollen.
Erziehungsberater:innen, die nach praktischen Beispielen zur Unterstützung der Mitbestimmung im Alltag von Kindertageseinrichtungen suchen.
Das Medium bietet vor allem praktische Einblicke und Methoden für den pädagogischen Alltag.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Besuchsrecht unter Druck – Wenn ein Kind nicht mehr will
Praxissituation
Ein sechsjähriger Junge lebt seit seinem 2. Lebensjahr in einem Kinderheim, da seine Mutter ihn in der frühen Kindheit stark vernachlässigt hat. Zu seinem Vater hat er keinen Kontakt. Dieser lebt im Ausland. Der Junge hat eine Beiständin, die seit seiner ausserfamiliären Platzierung für ihn verantwortlich ist. Die Beiständin hat den Auftrag, sowohl die Unterbringung im Kinderheim als auch das Besuchsrecht mit der Mutter zu begleiten. Der Junge verbringt jedes zweite Wochenende sowie sechs Wochen Ferien pro Jahr bei seiner Mutter. Diese lebt inzwischen mit einem neuen Partner zusammen. Vor vier Monaten ist die Halbschwester des Jungen zur Welt gekommen. Mit der Geburt der Halbschwester hat sich die Situation für den Jungen spürbar verändert. Seitdem äussert er wiederholt gegenüber seiner Bezugsperson im Kinderheim, dass er nicht mehr gerne zu seiner Mutter geht. Seinen Aussagen zufolge wendet sich seine Mutter hauptsächlich dem Baby zu und habe kaum noch Zeit für ihn. Der Junge fühlt sich vernachlässigt und äussert zudem, dass er den neuen Freund der Mutter nicht mag. Er berichtet, dass der Freund sich wenig für ihn interessiere und oft wütend werde. Nach einem weiteren Besuchswochenende äussert sich der Junge dahingehend, dass er zukünftig nicht mehr zu seiner Mutter fahren möchte, es sei denn, der Freund und die Halbschwester wären nicht da.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie kann in diesem Fall sichergestellt werden, dass die Wünsche und Bedürfnisse des Jungen angemessen berücksichtigt werden?
Welche konkreten Schritte können die Bezugspersonen des Kinderheims unternehmen?
Worin besteht hier das Bedürfnis des Kindes und was ist das Kindesinteresse?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Sinnvolles Nutzen der Wochenenden versus Freizeit – Ein Pilotprojekt für mehr Mitbestimmung
Praxissituation
Auf der Wohngruppe für männliche Jugendliche zwischen 14 -18 Jahren kommt es an den Wochenenden vermehrt zu Konflikten zwischen den Jugendlichen und den Fachpersonen. Die Jugendlichen äussern ihren Unmut darüber, dass die Freizeitangebote nicht ihren Bedürfnissen entsprechen, mehr Pädagogik als Freizeit beinhalten und sie keine Möglichkeit erhalten, ihre Kolleg:innen zu treffen. Die Äusserungen werden von den Fachpersonen gehört und ernstgenommen. Im Rahmen eines Pilotprojektes wird die Planung der Wochenendaktivitäten neu den Jugendlichen überlassen. Dazu werden durch die Fachpersonen klare Bedingungen aufgestellt, die im Rahmen des Pilotprojektes eingehalten werden müssen. Dazu gehören: Die Zustimmung von min. 50 % der anwesenden Jugendlichen damit ein Programm umgesetzt wird. Eine obligatorische Teilnahme an allen geplanten Aktivitäten. Keine Durchführung der gleichen Programmpunkte an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Die Einhaltung des definierten Wochenendbudgets. Die Jugendlichen planen daraufhin abwechslungsweise die Wochenendgestaltung. Die Konflikte an den Wochenenden können zwar nicht ganz verhindert jedoch deutlich verringert werden.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie kann sichergestellt werden, dass alle involvierten Jugendlichen ihre Wünsche und Interessen in die Wochenendplanung einbringen können?
Welchen pädagogischen Nutzen erkennst du in den durch die Fachpersonen definierten Bedingungen für die Wochenendplanung?
Wann bzw. bei welchen Aktivitäten würdest du als Fachperson ein Veto einlegen?
Ist es in Ordnung, Jugendliche über all ihre Wochenenden selber entscheiden zu lassen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Schutz vs. Privatsphäre – Wie sichtbar darf und muss das Wickeln sein?
Praxissituation
Auf einer stationären Wohngruppe für Kinder im Vorschulalter gibt es die Regelung, dass beim Wickeln von Kindern die Tür zum Wickelzimmer immer offenbleiben muss. Diese Entscheidung wurde zur Prävention von sexuellen Übergriffen getroffen. Wenn jedoch Besuch auf die Gruppe kommt, insbesondere Erwachsene oder andere Eltern, wird die Tür zum Wickelzimmer geschlossen, um die Privatsphäre des Kindes zu wahren.
Nach einem Austausch mit der Heimleitung führt die Gruppenleitung die neue Regelung ein, dass die Tür während des Wickelns grundsätzlich immer offenbleibt, auch wenn Besucher anwesend sind. Sie begründet dies damit, dass die Mitarbeitenden und die Kinder durch die offene Tür geschützt werden sollen und keine Missverständnisse oder Beschwerden riskiert werden. Die Betreuungspersonen sind sehr unglücklich über diese neue Regelung, weil sie damit die Privatsphäre der Kinder nicht ausreichend respektieren können und fordern von der Leitung, diese neue Regelung wieder rückgängig zu machen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Was sind hier die Interessen des Kindes und gibt es ein Interesse, das im Vordergrund steht?
Wie beurteilst du die Argumentation der Teamleitung und des Team und welche Argumentation muss aus deiner Sicht vorrangig berücksichtig werden?
Welche weiteren Möglichkeiten siehst du, um sowohl die Rechte der Kinder zu berücksichtigen und gleichzeitig die Mitarbeitenden zu schützen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Körperliche Nähe – was ist wünschenswert und wo sind Grenzen?
Praxissituation
Zwei Kinder im Alter von vier Jahren tollen mit der Praktikantin im Wohnzimmer einer stationären Wohngruppe herum. Im Spiel wird gekitzelt, gehalten und aufeinander herumgeklettert. Die anwesenden ausgebildeten Fachpersonen nehmen die Situation zur Kenntnis, müssen teilweise ab den Geschehnissen selbst lachen, erkennen kein grenzverletzendes Verhalten und intervenieren nicht. Im Spiel küsst eines der Kinder die Praktikantin unerwartet auf die Wange. Die Praktikantin versucht den Kindern ruhig zu erklären, dass sie keine Küsse der Kinder erhalten möchte, da ihr dies unangenehm sei und sie dies bei ihren Eltern machen können. Die Kinder fangen an zu lachen, interpretieren das Gesagte als Teil des Spiels und versuchen nun, der Praktikantin am ganzen Körper Küsse zu geben. Die Kinder lachen dabei lautstark und scheinen Spass daran zu haben. Erst als die Praktikantin aufsteht und bestimmt «Stopp» ruft, beenden die Kinder ihr Spiel und schauen die Praktikantin erstaunt an.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Ist es in Ordnung, mit Kindern im Alter von 4 Jahren Spiele zu spielen, die auch körperliche Nähe beinhalten, wie beispielsweise Kitzeln, herumklettern, «Hoppe hoppe Reiter »o. Ä.?
Wie viel körperliche Nähe muss in der Arbeit mit Kindern zwischen 0 und 6 Jahren sein, um deren Kinderrechte zu wahren?
Und wo sind die Grenzen, um keine Rechte zu verletzen?