Kleine Worte – Grosse Wirkung! Kinderrechtebaukasten für die frühkindliche Bildung und Sprachförderung
Der "Kinderrechtebaukasten" von Makista unterstützt pädagogische Fachkräfte in der Vermittlung der UN-Kinderrechte im Alltag von Kindertagesstätten und Sprachförderkursen. Das Material bietet praxisnahe Anleitungen zu den wichtigsten Kinderrechten, wie Schutz, Partizipation und Förderung. Kinder sollen ihre Rechte verstehen, versprachlichen und lernen, diese in ihrem Alltag zu erleben.
Quality4Children Standards in der ausserfamiliären Betreuung in Europa
Die Quality4Children Standards behandeln die Qualitätsanforderungen an die ausserfamiliäre Betreuung von Kindern in Europa. Das Dokument bietet konkrete Richtlinien und Best Practices für den Entscheidungsfindungsprozess, die Betreuung sowie den Austritt aus der Betreuung. Ziel ist es, das Wohlergehen der Kinder sicherzustellen und ihnen in ihrer Entwicklung zu helfen.
Demokratie in der Heimerziehung – Dokumentation eines Modellprojekts
Das Dokument "Demokratie in der Heimerziehung" ist eine detaillierte Dokumentation eines schleswig-holsteinischen Modellprojekts, das die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in stationären Erziehungshilfeeinrichtungen fördert. Es beschreibt fünf Teilprojekte, die auf die Schaffung von Beteiligungsstrukturen abzielen, darunter die Entwicklung von Heimverfassungen und die Etablierung von Jugendparlamenten. Das Ziel ist, die Mitbestimmungsrechte von jungen Menschen in Einrichtungen der Heimerziehung zu stärken und ihnen aktiv Einfluss auf ihren Alltag zu ermöglichen.
Qualitätsstandards für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Die Broschüre legt allgemeine und spezifische Qualitätsstandards zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen fest. Sie deckt verschiedene Handlungsfelder ab, darunter Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kommunen, Jugendarbeit und Erzieherische Hilfen. Ziel ist es, Partizipationsprozesse für junge Menschen so zu gestalten, dass sie ihre Rechte wahrnehmen und sich aktiv einbringen können.
Schnabelbecher als Pflicht? Wenn Regeln die Selbstständigkeit einschränken
Auf einer Wohngruppe dürfen Kinder unter vier Jahren nur aus Schnabelbechern trinken – eine Regel zur Entlastung der Betreuungspersonen. Doch als ein dreijähriges Kind äußert, dass es lieber wie die älteren Kinder aus einem normalen Becher trinken möchte, wird sein Wunsch abgelehnt. Welche Kinderrechte sind hier betroffen? Und welche Stufe der Partizipation ist in diesem Fall angebracht?
Besuchsrecht unter Druck – Wenn ein Kind nicht mehr will
Ein sechsjähriger Junge, der in einem Kinderheim lebt, möchte nicht mehr zu seiner Mutter fahren – seit der Geburt seiner Halbschwester fühlt er sich vernachlässigt und stört sich am neuen Partner der Mutter. Doch das Besuchsrecht besteht weiterhin. Was ist hier im Interesse des Kindes? Und wie können die Bedürfnisse des Kindes in den Mittelpunkt gestellt werden, ohne familiäre Bindungen vorschnell zu kappen?
Sinnvolles Nutzen der Wochenenden versus Freizeit – Ein Pilotprojekt für mehr Mitbestimmung
Auf einer Wohngruppe für männliche Jugendliche eskalieren die Wochenendkonflikte – die Freizeitangebote entsprechen nicht ihren Bedürfnissen. Die Lösung: Ein Pilotprojekt, bei dem die Jugendlichen selbst über ihre Aktivitäten entscheiden, unter klaren Rahmenbedingungen. Die Konflikte nehmen ab, doch bleibt die Frage: Wie lässt sich echte Mitbestimmung mit pädagogischen Zielen in Einklang bringen? Und wo sollte die Fachperson eingreifen?
Schutz vs. Privatsphäre – Wie sichtbar darf und muss das Wickeln sein?
In einer stationären Wohngruppe für Kleinkinder sorgt eine neue Regelung für Unmut: Die Tür zum Wickelzimmer muss immer offenbleiben – auch bei Besuch. Während die Leitung damit Schutz vor Missverständnissen gewährleisten will, sehen die Betreuungspersonen die Privatsphäre der Kinder verletzt. Worin bestehen hier die Kindesinteressen? Und wie kann eine Lösung gefunden werden, die sowohl den Schutz der Kinder als auch der Mitarbeitenden berücksichtigt?
Der "Kinderrechtebaukasten" von Makista unterstützt pädagogische Fachkräfte in der Vermittlung der UN-Kinderrechte im Alltag von Kindertagesstätten und Sprachförderkursen. Das Material bietet praxisnahe Anleitungen zu den wichtigsten Kinderrechten, wie Schutz, Partizipation und Förderung. Kinder sollen ihre Rechte verstehen, versprachlichen und lernen, diese in ihrem Alltag zu erleben.
Dieses Medium ist besonders nützlich für:
Pädagogische Fachkräfte: Unterstützt bei der Integration von Kinderrechten in den Kita-Alltag.
Kita-Leitungen: Bietet Konzepte zur Förderung der Partizipation und Selbstbestimmung von Kindern.
Eltern: Erleichtert das Verständnis der Kinderrechte und deren praktische Anwendung im Alltag.
Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet konkrete Methoden zur Stärkung der Kinderrechte in frühkindlichen Bildungsprozessen.
Die Quality4Children Standards behandeln die Qualitätsanforderungen an die ausserfamiliäre Betreuung von Kindern in Europa. Das Dokument bietet konkrete Richtlinien und Best Practices für den Entscheidungsfindungsprozess, die Betreuung sowie den Austritt aus der Betreuung. Ziel ist es, das Wohlergehen der Kinder sicherzustellen und ihnen in ihrer Entwicklung zu helfen.
Dieses Medium ist besonders relevant für Sozialarbeiter:innen, professionelle Betreuungspersonen in Pflege- und Jugendhilfe sowie Entscheidungsträger in Kinderschutzbehörden. Es hilft, die Standards für die ausserfamiliäre Betreuung zu verstehen und anzuwenden. Der Inhalt ist praxisnah und bietet konkrete Handlungsempfehlungen.
Demokratie in der Heimerziehung – Dokumentation eines Modellprojekts
Dr. Remi Stork (Projektleitung), Institut für Partizipation und Bildung e.V., Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein
Das Dokument "Demokratie in der Heimerziehung" ist eine detaillierte Dokumentation eines schleswig-holsteinischen Modellprojekts, das die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in stationären Erziehungshilfeeinrichtungen fördert. Es beschreibt fünf Teilprojekte, die auf die Schaffung von Beteiligungsstrukturen abzielen, darunter die Entwicklung von Heimverfassungen und die Etablierung von Jugendparlamenten. Das Ziel ist, die Mitbestimmungsrechte von jungen Menschen in Einrichtungen der Heimerziehung zu stärken und ihnen aktiv Einfluss auf ihren Alltag zu ermöglichen.
Das Hilfsmittel richtet sich vor allem an:
Pädagogische Fachkräfte, die in der stationären Erziehungshilfe arbeiten und demokratische Strukturen in den Alltag ihrer Einrichtungen integrieren möchten.
Heimleitungen, die Mitbestimmungsrechte von Kindern und Jugendlichen in ihren Einrichtungen stärken wollen.
Jugendhilfe-Träger, die nach Vorbildern und Modellen für die Implementierung von Beteiligungsstrukturen suchen.
Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet konkrete Handlungsempfehlungen für die Umsetzung von Demokratie in Heimeinrichtungen.
Die Broschüre legt allgemeine und spezifische Qualitätsstandards zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen fest. Sie deckt verschiedene Handlungsfelder ab, darunter Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kommunen, Jugendarbeit und Erzieherische Hilfen. Ziel ist es, Partizipationsprozesse für junge Menschen so zu gestalten, dass sie ihre Rechte wahrnehmen und sich aktiv einbringen können.
Das Hilfsmittel ist besonders nützlich für:
Pädagogische Fachkräfte in Kitas und Schulen: Es unterstützt die Integration von Partizipationsstandards in den Arbeitsalltag.
Jugendarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen: Die Broschüre liefert Methoden zur Förderung von Partizipation in der Jugend- und Sozialarbeit.
Kommunale Entscheidungsträger: Es hilft bei der Umsetzung partizipativer Strukturen in lokalen Entscheidungsprozessen.
Bildungs- und Sozialpolitiker:innen: Um fundierte Entscheidungen zu Partizipationsmodellen zu treffen.
Der Inhalt ist eher praxisorientiert und bietet umsetzbare Lösungen für den Arbeitsalltag.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Schnabelbecher als Pflicht? Wenn Regeln die Selbstständigkeit einschränken
Praxissituation
Auf der Wohngruppe Moosgarten gibt es die Regel, dass alle Kinder bis zum Alter von vier Jahren aus einem Schnabelbecher trinken müssen. Die Regel wurde eingeführt, um die Betreuung während der Mahlzeiten zu erleichtern. Ein dreijähriges Kind äussert während des Essens den Wunsch, nicht mehr aus dem Schnabelbecher zu trinken, sondern einen normalen Becher wie die älteren Kinder zu benutzen. Die Betreuungsperson lehnt dies ab und verweist auf die bestehende Regel, da während der Mahlzeit zu wenig Personal anwesend ist, um das Kind beim Umgang mit einem normalen Becher zu unterstützen. Das Kind wirkt enttäuscht und wiederholt seinen Wunsch mehrfach in den folgenden Tagen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Welche Möglichkeiten siehst du hier, um Kindern den nötigen Freiraum für individuelle Entwicklungsschritte zu bieten und gleichzeitig einen geordneten Rahmen für die Mahlzeiten zu schaffen?
Wie viel allgemeine Regeln sind förderlich für die Entwicklung von Kindern?
Wann ist bei einer vierjährigen die Partizipationsstufe «mitentscheiden / entscheiden» angebracht?
Wie verändern sich deine Antworten, wenn es sich um ein Kind mit Behinderung handelt?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Besuchsrecht unter Druck – Wenn ein Kind nicht mehr will
Praxissituation
Ein sechsjähriger Junge lebt seit seinem 2. Lebensjahr in einem Kinderheim, da seine Mutter ihn in der frühen Kindheit stark vernachlässigt hat. Zu seinem Vater hat er keinen Kontakt. Dieser lebt im Ausland. Der Junge hat eine Beiständin, die seit seiner ausserfamiliären Platzierung für ihn verantwortlich ist. Die Beiständin hat den Auftrag, sowohl die Unterbringung im Kinderheim als auch das Besuchsrecht mit der Mutter zu begleiten. Der Junge verbringt jedes zweite Wochenende sowie sechs Wochen Ferien pro Jahr bei seiner Mutter. Diese lebt inzwischen mit einem neuen Partner zusammen. Vor vier Monaten ist die Halbschwester des Jungen zur Welt gekommen. Mit der Geburt der Halbschwester hat sich die Situation für den Jungen spürbar verändert. Seitdem äussert er wiederholt gegenüber seiner Bezugsperson im Kinderheim, dass er nicht mehr gerne zu seiner Mutter geht. Seinen Aussagen zufolge wendet sich seine Mutter hauptsächlich dem Baby zu und habe kaum noch Zeit für ihn. Der Junge fühlt sich vernachlässigt und äussert zudem, dass er den neuen Freund der Mutter nicht mag. Er berichtet, dass der Freund sich wenig für ihn interessiere und oft wütend werde. Nach einem weiteren Besuchswochenende äussert sich der Junge dahingehend, dass er zukünftig nicht mehr zu seiner Mutter fahren möchte, es sei denn, der Freund und die Halbschwester wären nicht da.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie kann in diesem Fall sichergestellt werden, dass die Wünsche und Bedürfnisse des Jungen angemessen berücksichtigt werden?
Welche konkreten Schritte können die Bezugspersonen des Kinderheims unternehmen?
Worin besteht hier das Bedürfnis des Kindes und was ist das Kindesinteresse?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Sinnvolles Nutzen der Wochenenden versus Freizeit – Ein Pilotprojekt für mehr Mitbestimmung
Praxissituation
Auf der Wohngruppe für männliche Jugendliche zwischen 14 -18 Jahren kommt es an den Wochenenden vermehrt zu Konflikten zwischen den Jugendlichen und den Fachpersonen. Die Jugendlichen äussern ihren Unmut darüber, dass die Freizeitangebote nicht ihren Bedürfnissen entsprechen, mehr Pädagogik als Freizeit beinhalten und sie keine Möglichkeit erhalten, ihre Kolleg:innen zu treffen. Die Äusserungen werden von den Fachpersonen gehört und ernstgenommen. Im Rahmen eines Pilotprojektes wird die Planung der Wochenendaktivitäten neu den Jugendlichen überlassen. Dazu werden durch die Fachpersonen klare Bedingungen aufgestellt, die im Rahmen des Pilotprojektes eingehalten werden müssen. Dazu gehören: Die Zustimmung von min. 50 % der anwesenden Jugendlichen damit ein Programm umgesetzt wird. Eine obligatorische Teilnahme an allen geplanten Aktivitäten. Keine Durchführung der gleichen Programmpunkte an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Die Einhaltung des definierten Wochenendbudgets. Die Jugendlichen planen daraufhin abwechslungsweise die Wochenendgestaltung. Die Konflikte an den Wochenenden können zwar nicht ganz verhindert jedoch deutlich verringert werden.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie kann sichergestellt werden, dass alle involvierten Jugendlichen ihre Wünsche und Interessen in die Wochenendplanung einbringen können?
Welchen pädagogischen Nutzen erkennst du in den durch die Fachpersonen definierten Bedingungen für die Wochenendplanung?
Wann bzw. bei welchen Aktivitäten würdest du als Fachperson ein Veto einlegen?
Ist es in Ordnung, Jugendliche über all ihre Wochenenden selber entscheiden zu lassen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Schutz vs. Privatsphäre – Wie sichtbar darf und muss das Wickeln sein?
Praxissituation
Auf einer stationären Wohngruppe für Kinder im Vorschulalter gibt es die Regelung, dass beim Wickeln von Kindern die Tür zum Wickelzimmer immer offenbleiben muss. Diese Entscheidung wurde zur Prävention von sexuellen Übergriffen getroffen. Wenn jedoch Besuch auf die Gruppe kommt, insbesondere Erwachsene oder andere Eltern, wird die Tür zum Wickelzimmer geschlossen, um die Privatsphäre des Kindes zu wahren.
Nach einem Austausch mit der Heimleitung führt die Gruppenleitung die neue Regelung ein, dass die Tür während des Wickelns grundsätzlich immer offenbleibt, auch wenn Besucher anwesend sind. Sie begründet dies damit, dass die Mitarbeitenden und die Kinder durch die offene Tür geschützt werden sollen und keine Missverständnisse oder Beschwerden riskiert werden. Die Betreuungspersonen sind sehr unglücklich über diese neue Regelung, weil sie damit die Privatsphäre der Kinder nicht ausreichend respektieren können und fordern von der Leitung, diese neue Regelung wieder rückgängig zu machen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Was sind hier die Interessen des Kindes und gibt es ein Interesse, das im Vordergrund steht?
Wie beurteilst du die Argumentation der Teamleitung und des Team und welche Argumentation muss aus deiner Sicht vorrangig berücksichtig werden?
Welche weiteren Möglichkeiten siehst du, um sowohl die Rechte der Kinder zu berücksichtigen und gleichzeitig die Mitarbeitenden zu schützen?