Das Buch zeigt in einer Reihe illustrativer Szenen, wie die Würde von Menschen im Alltag oft unbewusst verletzt wird. Situationen wie Mobbing, Diskriminierung oder soziale Ausgrenzung werden durch einfache, aber tiefgehende Geschichten dargestellt. Das Buch eignet sich für Kinder und Erwachsene. Es fordert aktiv zum Nachdenken auf und stellt immer wieder die zentrale Frage: „Was würdest du tun?" – eine Einladung, Empathie und Zivilcourage zu entwickeln.
Das Methoden-Set "Klischeefrei fängt früh an" hilft dabei, Geschlechterklischees in der frühkindlichen Bildung zu hinterfragen und aufzulösen. Es bietet praxisnahe Methoden, um Kindern eine offene, klischeefreie Wahrnehmung von Berufen, Identitäten und Interessen zu ermöglichen. Die spielerischen Methoden reichen von Erzähl- und Rollenspielen über kreative Gestaltungsprojekte bis hin zu Reflexionsübungen für Eltern und Fachkräfte.
Das Kartenspiel veranschaulicht, wie Menschen aufgrund von Äusserlichkeiten beurteilt werden und ähnliche Bilder im Kopf haben. Das Detektivteam versucht durch subjektive Hinweise, den Täter zu finden, während der Zeuge nur mit Ja oder Nein antworten darf. Spieler setzen sich spielerisch mit Vorurteilen auseinander und tauschen ihre Meinungen aus. Das Spiel eignet sich als Einstieg in das Thema Vorurteile und Klischees sowie für kritische Diskussionen.
Der Rechtsratgeber rassistische Diskriminierung ist eine Online-Ressource, die Betroffene, Beratungsstellen und Fachkräfte über rechtliche Möglichkeiten und alternative Wege informiert, um gegen rassistische Diskriminierung in der Schweiz vorzugehen. Er stellt die aktuelle Rechtslage dar, zeigt Handlungsmöglichkeiten in verschiedenen Lebensbereichen (z. B. Arbeit, Bildung, Wohnen) auf und gibt Empfehlungen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung. Zudem enthält er ein Glossar zu wichtigen Begriffen und weiterführende Informationen für Beratungsstellen.
Chancen geben oder Risiko vermeiden? Aufnahme eines Jugendlichen mit Vorgeschichte
Ein 17-jähriger Jugendlicher soll nach einem Klinikaufenthalt in eine offene Wohngruppe wechseln, doch das Betreuungsteam hat Bedenken. Er fiel in der Vergangenheit durch dominantes und aggressives Verhalten auf. Man befürchtet eine Gefährdung der in der Wohngruppe lebenden zurückhaltenden Personen. Gleichzeitig zeigte der Jugendliche in den letzten Monaten kein auffälliges Verhalten mehr. Ist es gerechtfertigt, ihm die Aufnahme trotzdem zu verweigern? Wie lassen sich Schutzinteressen der Gruppe und individuelle Chancen in Einklang bringen?
Zurück nach Hause? Wenn Fortschritt und Familie in Balance gebracht werden müssen
Wenn ein fünfjähriges Mädchen mit kognitiver Beeinträchtigung überfordert ist oder nicht bekommt, was es möchte, reagiert es mit Schreien, Weinen und Verweigerung. In der Wohneinrichtung hat es gelernt, mit Reizen besser umzugehen – doch nun wollen die Eltern es wieder nach Hause holen. Während die Fachpersonen den Wunsch verstehen, fragen sie sich: Wird das Mädchen weiterhin die Unterstützung bekommen, die es braucht? Und wie kann herausgefunden werden, was es selbst möchte, wenn es sich nicht eindeutig äußern kann?
Gemeinsam Essen – zwischen Förderung und Kinderwunsch
Ein neunjähriger Junge mit Autismus fühlt sich beim gemeinsamen Abendessen in der Wohngruppe überfordert und zieht sich lieber in sein Zimmer zurück. Seine Eltern wünschen sich jedoch, dass er lernt, in Gruppen zu essen, um seine soziale Integration zu fördern. Mit einer festen Zeitvorgabe am Tisch wird ein Kompromiss versucht – doch wie viel Anpassung kann und darf von ihm erwartet werden?
Liebe in der Wohngruppe – Zwischen Selbstbestimmung und Schutz
Eine 16-jährige Jugendliche mit Down-Syndrom möchte bei ihrem Freund in der Wohngruppe übernachten – doch ihre Bezugsperson ist unsicher. Während der Wunsch nach Nähe und Selbstbestimmung respektiert werden soll, gibt es auch Bedenken hinsichtlich möglicher Überforderung oder sexueller Grenzüberschreitungen. Wie kann ein Gleichgewicht zwischen Autonomie und Schutz gefunden werden? Und wer entscheidet eigentlich darüber, ob Jugendliche in der Wohngruppe intime Beziehungen führen dürfen?
Das Buch zeigt in einer Reihe illustrativer Szenen, wie die Würde von Menschen im Alltag oft unbewusst verletzt wird. Situationen wie Mobbing, Diskriminierung oder soziale Ausgrenzung werden durch einfache, aber tiefgehende Geschichten dargestellt. Das Buch eignet sich für Kinder und Erwachsene. Es fordert aktiv zum Nachdenken auf und stellt immer wieder die zentrale Frage: „Was würdest du tun?" – eine Einladung, Empathie und Zivilcourage zu entwickeln.
Dieses Buch ist besonders relevant für:
Pädagogische Fachkräfte und Betreuungsfachpersonen: Als Grundlage für Gespräche über Empathie, Mobbing und soziale Verantwortung und zur Unterstützung in der Arbeit mit Kindern, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind.
Lehrpersonen: Um Kinder für das Thema Zivilcourage zu sensibilisieren und die Klassengemeinschaft zu stärken.
Eltern: Als wertvolle Lektüre zur Förderung eines respektvollen und mitfühlenden Umgangs innerhalb der Familie.
Das Methoden-Set "Klischeefrei fängt früh an" hilft dabei, Geschlechterklischees in der frühkindlichen Bildung zu hinterfragen und aufzulösen. Es bietet praxisnahe Methoden, um Kindern eine offene, klischeefreie Wahrnehmung von Berufen, Identitäten und Interessen zu ermöglichen. Die spielerischen Methoden reichen von Erzähl- und Rollenspielen über kreative Gestaltungsprojekte bis hin zu Reflexionsübungen für Eltern und Fachkräfte.
Pädagogische Fachkräfte in Kitas und frühkindlicher Bildung – Umsetzung klischeefreier Erziehung.
Betreuungsfachpersonen und Kita-Leitungen – Integration einer geschlechtergerechten Pädagogik im Alltag.
Eltern – Hilfestellungen zur klischeefreien Erziehung zu Hause.
Ausbildungsstätten für pädagogische Berufe – Ergänzendes Material für die Fachausbildung.
Bildungspolitische Akteure – Orientierung für politische Massnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit im Bildungssektor.
Das Kartenspiel veranschaulicht, wie Menschen aufgrund von Äusserlichkeiten beurteilt werden und ähnliche Bilder im Kopf haben. Das Detektivteam versucht durch subjektive Hinweise, den Täter zu finden, während der Zeuge nur mit Ja oder Nein antworten darf. Spieler setzen sich spielerisch mit Vorurteilen auseinander und tauschen ihre Meinungen aus. Das Spiel eignet sich als Einstieg in das Thema Vorurteile und Klischees sowie für kritische Diskussionen.
Das Spiel richtet sich unter anderem an Lehrpersonen und Fachpersonen im Betreuungskontext.
Der Rechtsratgeber rassistische Diskriminierung ist eine Online-Ressource, die Betroffene, Beratungsstellen und Fachkräfte über rechtliche Möglichkeiten und alternative Wege informiert, um gegen rassistische Diskriminierung in der Schweiz vorzugehen. Er stellt die aktuelle Rechtslage dar, zeigt Handlungsmöglichkeiten in verschiedenen Lebensbereichen (z. B. Arbeit, Bildung, Wohnen) auf und gibt Empfehlungen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung. Zudem enthält er ein Glossar zu wichtigen Begriffen und weiterführende Informationen für Beratungsstellen.
Dieses Medium richtet sich an verschiedene Zielgruppen:
Betroffene von rassistischer Diskriminierung – Erfahren, welche rechtlichen Schritte sie unternehmen können.
Beratungsstellen und Sozialarbeiter:innen – Unterstützung bei der Begleitung und Aufklärung von Betroffenen.
Jurist:innen und Fachkräfte im Bereich Antidiskriminierung – Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen und Praxisfälle.
Pädagogische Fachkräfte und Bildungseinrichtungen – Orientierung zu rechtlichen Fragen im Bildungsbereich.
Arbeitgeber:innen und Personalverantwortliche – Sensibilisierung und Prävention von Diskriminierung am Arbeitsplatz.
Der Inhalt ist praxisnah und enthält sowohl rechtliche Grundlagen als auch konkrete Empfehlungen zur Streitbeilegung.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Chancen geben oder Risiko vermeiden? Aufnahme eines Jugendlichen mit Vorgeschichte
Praxissituation
In einer Institution steht der Einzug eines 17-jährigen Jugendlichen an, der nach einem Abklärungsaufenthalt in einer psychiatrischen Klinik in die offene Wohngruppe für Lernende wechseln möchte. Dem Übertrittsbericht zufolge hat der Jugendliche in der Vergangenheit durch ein dominantes und aggressives Verhalten gegenüber Gleichaltrigen Aufmerksamkeit erregt. Aus medizinischer Sicht bestehen jedoch weder akuter Behandlungsbedarf noch eine Gefährdung für andere. Während seines sechsmonatigen Aufenthalts in der Klinik kam es weder intern noch extern zu auffälligem dominantem oder gewalttätigem Verhalten. Angesichts der schwierigen familiären Situation und der aktuellen Lage im Lehrbetrieb ist trotzdem eine engmaschige pädagogische Begleitung angedacht, die sowohl von dem Jugendlichen als auch von der zuständigen Behörde unterstützt wird. Das Betreuungsteam der Wohngruppe äussert jedoch Bedenken bezüglich der Aufnahme des Jugendlichen. Hauptsächlich geht es darum, dass in der aktuellen Belegung vorwiegend jüngere, eher zurückhaltende Personen leben. Die Fachpersonen befürchten, dass die bereits in der Wohngruppe lebenden Jugendlichen Schwierigkeiten haben könnten, sich gegen eine dominant auftretende Person zu behaupten. Zudem wird die Wohngruppenstruktur als nicht ausreichend schützend gegenüber möglichen gewaltsamen Auseinandersetzungen eingeschätzt.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Inwiefern können und sollen Aufnahmen von neuen Klient:innen Rücksicht auf aktuelle Wohngruppen- Zusammensetzungen nehmen?
Ist es diskriminierend, einem Jugendlichen aufgrund seiner Vorgeschichte die Aufnahme in der Institution zu verweigern?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zurück nach Hause? Wenn Fortschritt und Familie in Balance gebracht werden müssen
Praxissituation
Ein fünfjähriges Mädchen hat eine kognitive Behinderung und daraus entspringende Verhaltensauffälligkeiten. Diese zeigen sich dadurch, dass das Mädchen bei Irritationen, Reizüberflutungen oder wenn es nicht das bekommt, was es möchte, mit starkem Schreien, Weinen und Verweigern weiterer Kommunikation reagiert. Die Eltern waren mit dem Verhalten überfordert. Deshalb wohnt das Mädchen seit rund einem halben Jahr in einer stationären Wohneinrichtung für Kinder mit kognitiven Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten. Das Mädchen blühte in der Wohneinrichtung auf und lernte dank der neuen klaren Struktur im Alltag Strategien kennen, die es in der Reizverarbeitung und Impulskontrolle unterstützen. Auch die Eltern nehmen den starken Fortschritt des Mädchens wahr und äussern den Wunsch, Schritte einzuleiten, dass das Mädchen wieder beständig bei ihnen lebt. Die Eltern schlagen auch vor, hierzu mit einer Familienbegleitung zu arbeiten. Die Betreuungspersonen sind sich unsicher; einerseits verstehen sie den Wunsch der Eltern und glauben, dass auch das Mädchen gerne mit ihren Eltern zusammen ist. Andererseits sehen sie jedoch auch den Fortschritt, den das Mädchen im Wohnheim gemacht hat und dass es sich hier wohlfühlt. Das Mädchen äussert seinen Willen hierbei nicht explizit, sondern stimmt derjenigen erwachsenen Person zu, die es gerade fragt.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Worin besteht hier das Kindesinteresse? Welche Möglichkeiten gibt es, den Bedürfnissen der Eltern nachzukommen und die Entwicklung weiter zu fördern?
Wie kann ermittelt werden, was das Mädchen möchte, wenn es dies aufgrund der kognitiven Fähigkeiten nicht explizit äussern kann?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Gemeinsam Essen – zwischen Förderung und Wunsch des Kindes
Praxissituation
Ein neunjähriger Junge mit Autismus wohnt auf einer Wohngruppe für Kinder mit kognitiven Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten. Gesamthaft leben dort 7 Kinder mit verschiedenen Diagnosen. Aufgrund seiner Autismusdiagnose ist es dem Jungen auf der Gruppe häufig zu viel; er empfindet die gemeinsamen Abendessen als anstrengend und erlebt Reizüberflutungen. Aus diesem Grund möchte er sein Abendessen auf sein Zimmer nehmen, um allein zu essen. Dies macht er auch an den Wochenenden zuhause so. Die Eltern des Jungen bringen beim Standortgespräch mit der Bezugsperson den Wunsch an, dass die Betreuungspersonen das gemeinsame Essen des Jungen auf der Gruppe bewusst fördern würden. Dies deshalb, da sie sich für die Zukunft des Jungen wünschen, dass er sich auch in Gruppen wohlfühlt und auch mal mit der Familie oder Freunden essen kann und so etwas mehr Normalität möglich wird. Es wird beschlossen, dass der Junge künftig mit einem gestellten Timer von 15 Minuten am Tisch mit den anderen Kindern sitzenbleibt. Bei den ersten Malen weigert der Junge sich, nun wartet er jedoch ruhig seine 15 Minuten ab. Sobald das Ende des Timers erklingt, nimmt er sofort seinen Teller und läuft in sein Zimmer.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie können das Bedürfnis des Jungen nach Reizabschirmung beim Abendessen und das Bedürfnis der Eltern Essen in der Gruppe kinderrechtekonform vereinbart werden?
Inwieweit darf oder soll der Wunsch des Kindes eingeschränkt werden, um dem Kind eine stärkere soziale Integration zu ermöglichen bzw. diese zu fördern?
Ändert sich die Situation für dich, wenn der Wunsch alleine zu essen nicht behinderungsbedingt ist?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Liebe in der Wohngruppe – Zwischen Selbstbestimmung und Schutz
Praxissituation
Eine sechzehnjährige Jugendliche mit Down-Syndrom lebt unter der Woche auf einer geschlechter-gemischten Wohngruppe mit neun weiteren Jugendlichen. Sie hat auf der Wohngruppe einen festen Freund, der fünfzehnzehn ist und mit dem sie in ihrer Freizeit gerne Filme schaut und Brettspiele spielt. Die Jugendliche bringt bei einem Gespräch mit der Bezugsperson den Wunsch an, neu bei ihrem Freund im Zimmer zu schlafen. Der Fünfzehnjährige hat ihr dies vorgeschlagen und erklärt, dass sein Bett genug gross sei, sie schon seit fünf Monaten zusammen sind und sie ja auch in seinem Bett zusammen Filme schauen können. Die Bezugsperson ist sich unsicher. Sie erkennt den Willen des Mädchens, bei ihrem Freund schlafen zu wollen. Allerdings fragt sie sich, ob die gemeinsamen Übernachtungen sexuelle Motivationen haben könnten. Dabei besteht die Sorge, dass das Schlaf-Arrangement dazu führen könnte, dass sich die Jugendliche zu sexuellen Handlungen gedrängt fühlt
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie kann die Betreuungsperson vorgehen, um einerseits das Bedürfnis der Jugendlichen, bei ihrem Freund zu schlafen, gerecht zu werden, sie aber auch vor einem möglichen sexuellen Übergriff zu schützen?
Inwieweit darf oder soll der Wille der Jugendlichen eingeschränkt werden, um ihr Wohl zu schützen?
Wer entscheidet wieso darüber, ob Jugendliche in der Wohngruppe Sex haben dürfen?
Wäre die Situation anders einzuschätzen, wenn es sich um Jugendliche ohne Beeinträchtigung handeln würde?