"Partizipation kompakt" bietet eine praxisorientierte Einführung in die Partizipation in sozialen Berufen. Es stellt das Modell der Partizipationspyramide vor, welches verschiedene Stufen der Beteiligung beschreibt – von minimaler Beteiligung bis hin zur vollen Entscheidungsmacht. Anhand von Praxisbeispielen zeigt das Buch auf, wie Fachkräfte ihre Arbeit mit partizipativen Methoden verbessern und Menschen durch Empowerment zu mehr Selbstbestimmung verhelfen können.
Schritt für Schritt zur Kinderrechte-Kita · 50 Methodenkarten für pädagogische Teams
Das Set besteht aus 50 Methodenkarten, die sich darauf konzentrieren, wie Kinderrechte im Kita-Alltag praktisch umgesetzt werden können. Es behandelt typische Situationen wie freies Spielen, Mahlzeiten und Gruppenentscheidungen und bietet Fachpersonen der Betreuung praxisnahe Informationen und Reflexionsanleitungen. Einige der Methodenkarten widmen sich zudem der Organisationsentwicklung hin zu einer Kinderrechte-Kita. Ein Begleitheft gibt methodische Hinweise für die Anwendung der Karten im Team.
Partizipation im Team in der Kindertageseinrichtung und -tagespflege
Das Hilfsmittel zeigt, wie Beteiligungsgremien und selbstverantwortliche Dienstplangestaltung in Kitas die Zusammenarbeit verbessern, zu mehr Zufriedenheit im Team führen und den Betreuungsalltag erleichtern. Die praxisorientierten Ansätze bieten Fachkräften und Kitaleitungen nützliche Methoden zur Implementierung von Mitbestimmungsprozessen.
Bildungs- und Erziehungspartnerschaft in der Kindertageseinrichtung und -tagespflege
Das Hilfsmittel zeigt, wie Beteiligungsgremien und selbstverantwortliche Dienstplangestaltung in Kitas die Zusammenarbeit verbessern, zu mehr Zufriedenheit im Team führen und den Betreuungsalltag erleichtern. Die praxisorientierten Ansätze bieten Fachkräften und Kitaleitungen nützliche Methoden zur Implementierung von Mitbestimmungsprozessen.
Ferienprogramm nach Wunsch – Partizipation vs. elterliche Erwartungen
In der Tagesschule Soleil dürfen die Kinder ihr eigenes Ferienprogramm gestalten. Sie einigen sich auf vier Tage freies Spiel und einen Ausflug in eine Trampolinhalle – ein Programm, das sie begeistert. Doch einige Eltern äußern Bedenken: Ist der Ausflug zu gefährlich? Fehlt es an kultureller und intellektueller Förderung? Wie kann die Tagesschule die Mitbestimmung der Kinder stärken, ohne die elterlichen Anliegen zu übergehen?
Spielraum für alle – Partizipation und Inklusion im Gleichgewicht
In der Tagesschule Luna dürfen die Kinder ihren neuen Spielraum selbst mitgestalten. Doch als Vorschläge wie ein Geheimversteck und ein Klettergerüst aufkommen, äußern zwei Kinder im Rollstuhl Bedenken, da diese für sie nicht zugänglich wären. Es entsteht eine Diskussion: Wie kann ein Spielraum entstehen, der für alle Kinder fair und inklusiv ist? Dieses Praxisbeispiel zeigt die Herausforderungen partizipativer Prozesse in inklusiven Gruppen
Privatsphäre vs. Aufsichtspflicht – ein Raum nur für Jugendliche?
In der Tagesschule Flora wünschen sich die Jugendlichen einen eigenen Raum, in den Erwachsene nur im Notfall eintreten dürfen. Doch wie lässt sich ihr Bedürfnis nach Privatsphäre mit der Verantwortung des Betreuungspersonals für ihre Sicherheit vereinen?
Zwischen Vertrauen und Schutz – ein sensibles Thema in der Tagesschule
Ein 8-jähriges Mädchen weigert sich, am Wassertag der Tagesschule teilzunehmen, da es sich wegen blauer Flecken auf seinem Körper unwohl fühlt. Es bittet die Betreuer:innen, seine Eltern nicht zu informieren. Doch wie sollte das Betreuungsteam mit dieser Situation umgehen? Ist es in Ordnung, den Wunsch des Kindes zu respektieren, oder besteht eine Handlungspflicht?
"Partizipation kompakt" bietet eine praxisorientierte Einführung in die Partizipation in sozialen Berufen. Es stellt das Modell der Partizipationspyramide vor, welches verschiedene Stufen der Beteiligung beschreibt – von minimaler Beteiligung bis hin zur vollen Entscheidungsmacht. Anhand von Praxisbeispielen zeigt das Buch auf, wie Fachkräfte ihre Arbeit mit partizipativen Methoden verbessern und Menschen durch Empowerment zu mehr Selbstbestimmung verhelfen können.
Dieses Buch ist besonders relevant für Fachkräfte in sozialen Berufen, wie Sozialarbeiter:innen, Pädagog:innen, Betreuungsfachpersonen und Berater:innen. Es richtet sich an Personen, die ihre berufliche Praxis durch partizipative Ansätze bereichern und die Selbstbestimmung ihrer Adressaten fördern möchten.
Das Set besteht aus 50 Methodenkarten, die sich darauf konzentrieren, wie Kinderrechte im Kita-Alltag praktisch umgesetzt werden können. Es behandelt typische Situationen wie freies Spielen, Mahlzeiten und Gruppenentscheidungen und bietet Fachpersonen der Betreuung praxisnahe Informationen und Reflexionsanleitungen. Einige der Methodenkarten widmen sich zudem der Organisationsentwicklung hin zu einer Kinderrechte-Kita. Ein Begleitheft gibt methodische Hinweise für die Anwendung der Karten im Team.
Dieses Kartenset ist für Betreuungsfachpersonen, Kindheitspädagog:innen und Kita-Leitungen besonders wertvoll. Es unterstützt die Umsetzung von Kinderrechten im Alltag der Kita, fördert die Teamentwicklung durch praxisnahe Anleitungen und unterstützt eine Organisationsentwicklung. Das Set bietet praxisorientierte Inhalte und ist ideal für den Einsatz in der Fort- und Weiterbildung.
Das Hilfsmittel zeigt, wie Beteiligungsgremien und selbstverantwortliche Dienstplangestaltung in Kitas die Zusammenarbeit verbessern, zu mehr Zufriedenheit im Team führen und den Betreuungsalltag erleichtern. Die praxisorientierten Ansätze bieten Fachkräften und Kitaleitungen nützliche Methoden zur Implementierung von Mitbestimmungsprozessen.
Dieses Medium richtet sich an Kita-Leitungen, Betreuungsfachpersonen und Fachkräfte, die daran interessiert sind, kindgerechte Beschwerdeverfahren zu entwickeln und zu implementieren. Es bietet praxisnahe Unterstützung für Fachkräfte, die lernen möchten, auf die Bedürfnisse und Beschwerden von Kindern sensibel zu reagieren. Der Inhalt ist stark praxisorientiert und liefert konkrete Anleitungen zur Umsetzung.
Das Hilfsmittel zeigt, wie Beteiligungsgremien und selbstverantwortliche Dienstplangestaltung in Kitas die Zusammenarbeit verbessern, zu mehr Zufriedenheit im Team führen und den Betreuungsalltag erleichtern. Die praxisorientierten Ansätze bieten Fachkräften und Kitaleitungen nützliche Methoden zur Implementierung von Mitbestimmungsprozessen.
Dieses Medium richtet sich an Kita-Leitungen, Betreuungsfachpersonen und Fachkräfte, die daran interessiert sind, kindgerechte Beschwerdeverfahren zu entwickeln und zu implementieren. Es bietet praxisnahe Unterstützung für Fachkräfte, die lernen möchten, auf die Bedürfnisse und Beschwerden von Kindern sensibel zu reagieren. Der Inhalt ist stark praxisorientiert und liefert konkrete Anleitungen zur Umsetzung.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Ferienprogramm nach Wunsch – Partizipation vs. elterliche Erwartungen
Praxissituation
Die Tagesschule Soleil bietet auch eine Ferienbetreuung für Kinder an. Die Betreuungspersonen möchten den Kindern ein attraktives Programm anbieten, insbesondere da einige der teilnehmenden Kinder mit ihren Eltern selten oder nie in den Urlaub fahren. Deshalb beschliesst das Betreuungsteam, die Kinder und Jugendlichen das Programm selbst gestalten zu lassen. Dabei geben die Betreuungspersonen das Budget sowie einige Rahmenbedingungen vor, beispielsweise, dass alle Kinder dem Programm zustimmen müssen. Die Kinder freuen sich über diese Möglichkeit zur Mitbestimmung und stellen ein Programm zusammen, das ihnen sehr gut gefällt: vier Tage freies Spiel in der Tagesschule und ein Ausflug in eine Trampolinhalle. Dieses Programm hält das vorgegebene Budget ein, und alle Kinder sind begeistert. Als das Betreuungsteam das Ferienprogramm den Eltern vorstellt, gibt es jedoch kritische Stimmen. Einige Eltern bemängeln, dass der Ausflug in die Trampolinhalle zu gefährlich sei. Andere kritisieren, dass kulturelle und intellektuelle Aspekte im Programm fehlen und die Förderung der Kinder in diesen Bereichen nicht berücksichtigt werde.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie könnte die Partizipation der Kinder gestärkt werden, ohne die Bedenken der Eltern zu ignorieren?
Was ist hier höher zu gewichten, das Recht der Kinder auf Partizipation oder die Wünsche der Eltern, dass ihre Kinder in der Tagesschule vielseitig gefördert werden?
Wie würdest du mit den Sicherheitsbedenken in Bezug auf den Ausflug in die Trampolinhalle umgehen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Spielraum für alle – Partizipation und Inklusion im Gleichgewicht
Praxissituation
Die Tagesschule Luna plant, einen neuen Spielraum für die Kinder zu gestalten. Ziel ist es, einen Bereich zu schaffen, der aktives Spiel ermöglicht. Das Betreuungsteam entscheidet gemeinsam mit der Tagesschulleitung, die Kinder aktiv in den Planungsprozess einzubinden, um sicherzustellen, dass der Raum den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder entspricht. Die Kinder, die aktuell in der Tagesschule betreut werden, sind zwischen 5 und 12 Jahre alt; Teil der Gruppe sind zudem auch ein 8-jähriger Junge und ein 10-jähriges Mädchen, welche beide auf einen Rollstuhl angewiesen sind.
Das Betreuungsteam startet mit einem Workshop, in dem die Kinder Ideen für die Gestaltung des Raumes sammeln. Sie dürfen zeichnen, malen oder schreiben, welche Möbel, Farben oder Spiele sie sich wünschen. Die Kinder bringen viele Vorschläge ein, darunter:
Ein Indoor-Klettergerüst.
Sitzsäcke und niedrige Regale für Bücher und Spiele.
Ein „Geheimversteck“, das durch einen niedrigen Tunnel erreichbar ist.
Ein grosser Sitzsack zum „Hineinspringen“.
Auch die beiden Kinder im Rollstuhl beteiligen sich aktiv am Workshop und schlagen eine Rampe für kleine Rollstuhlrennen vor. Ausserdem wünschen sie sich breite Zugänge zu allen Bereichen des Raumes. Sie haben beide bereits oft die Erfahrung gemacht, sich in engen Räumlichkeiten eingeschlossen zu fühlen. In der Gruppendiskussion äussern sich die beiden vehement gegen die Vorschläge zum Geheimversteck und dem Indoor-Klettergerüst, weil diese für sie nicht zugänglich sind. Es entsteht eine hitzige Diskussion in der Gruppe.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Gibt es Situationen in der Tagesschule, in denen das Recht auf Partizipation eingeschränkt werden muss, um Diskriminierung zu verhindern?
Welche Möglichkeiten siehst du, solche partizipativen Prozesse zu gestalten und gleichzeitig den Schutz vor Diskriminierung sicherzustellen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Privatsphäre versus. Aufsichtspflicht – ein Raum nur für Jugendliche?
Praxissituation
In der Tagesschule Flora ist es dem Betreuungspersonal die Partizipation der Kinder ein grosses Anliegen. Sie fragen die Kinder und Jugendlichen regelmässig nach ihren Wünschen und Bedürfnissen in Bezug auf die Gestaltung der Nachmittagsprogramms, der Räumlichkeiten und der Hausregeln. Die Jugendlichen äussern seit einiger Zeit den Wunsch auf mehr Privatsphäre. Sie möchten einen Raum, zu dem nur die Jugendlichen Zutritt haben und den die Erwachsenen, abgesehen von Notfällen, nicht betreten sollen. Das Betreuungspersonal ist unsicher, wie sie mit diesem Anliegen umgehen wollen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie kann der Wunsch nach Privatsphäre mit der Verantwortung des Betreuungspersonals für die Sicherheit der Jugendlichen vereinbart werden?
Gibt es Alternativen, die sowohl die Sicherheit als auch das Bedürfnis nach Privatsphäre gewährleisten?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zwischen Vertrauen und Schutz – ein sensibles Thema in der Tagesschule
Praxissituation
Ein 8-jähriges Mädchen zeigt in der Tagesschule seit einiger Zeit auffälliges Verhalten, was sich insbesondere darin zeigt, dass es vermehrt in Konflikte mit den anderen Kindern gerät und dabei auch schon handgreiflich geworden ist. An einem warmen Sommertag entschied die Tagesschule, einen Wassertag zu veranstalten, und lädt die Kinder dazu ein, ihre Badeanzüge anzuziehen und nach draussen zu gehen. Das Mädchen beginnt daraufhin zu weinen. Eine Betreuerin spricht es unter vier Augen auf das Weinen an. Das Mädchen erklärt, dass es sich unwohl fühle im Badeanzug, da sein Körper an einzelnen Stellen blaue Flecken habe und es aussehe wie «ein Schlumpf». Es beschreibt dies nicht weiter, will die blauen Flecken nicht zeigen und will auch nicht, dass seine Eltern davon erfahren. Die Betreuungspersonen der Tagesschule beschliessen den Wunsch des Mädchens zu respektieren, die Situation weiter zu beobachten und vorläufig nichts zu unternehmen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Ist es in Ordnung, den Wunsch des Mädchens zu respektieren und der Sache mit den blauen Flecken nicht weiter nachzugehen oder hätte das Tagesschulpersonal hier die Pflicht zu handeln?
Welche Schritte könnten unternommen werden, um das Mädchen zu unterstützen, wenn sich herausstellt, dass die blauen Flecken Anzeichen von Misshandlung sind? Wie kann dabei das Vertrauen des Mädchens in die Betreuungspersonen gewahrt bleiben?