Die Partizipationsleiter beschreibt neun Stufen der Beteiligung von Jugendlichen in Entscheidungsprozessen, die von Fremdbestimmung bis zur vollständigen Selbstverwaltung reichen. Sie zeigt auf, wie Erwachsene und Jugendliche zusammenarbeiten können, um Partizipation zu fördern. Das Hilfsmittel hilft Pädagogen, politischen Bildnern und Fachkräften, die Tiefe der Beteiligung zu verstehen und anzuwenden.
Dieses Buch bietet einen fundierten Überblick über die kindliche Entwicklung von der Geburt bis zum Erwachsenenalter und widmet sich sowohl den normalen Entwicklungsphasen als auch möglichen Störungen. Es vermittelt praxisnahes Wissen, das auf der Forschung basiert, und zeigt anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie Entwicklungsprobleme frühzeitig erkannt und adressiert werden können. Das Werk ist durch seine verständliche Sprache und die anschaulichen Illustrationen und Tabellen sowohl für Fachkräfte als auch für interessierte Eltern geeignet.
Materialien zur Unterstützten Kommunikation – Eine umfassende Einführung
Dieses Medium bietet eine umfassende Einführung in die Unterstützte Kommunikation (UK) und beschreibt, welche Kommunikationshilfen – sowohl elektronisch als auch nichtelektronisch – für Menschen mit eingeschränkter Lautsprache zur Verfügung stehen. Es werden Methoden und Hilfsmittel vorgestellt, die sowohl körpereigene als auch technische Lösungen umfassen, darunter Augensteuerungen und Sprachausgabegeräte.
„Sag mir mal…" - Gesprächsführung mit Kindern (4 - 12 Jahre)
„Sag mir mal …“ von Martine F. Delfos ist ein praxisorientiertes Buch, das spezifische Methoden und Techniken zur altersgerechten Gesprächsführung mit Kindern im Alter von 4 bis 12 Jahren bietet. Es thematisiert, wie Fachkräfte und Eltern durch gezielte Kommunikation Zugang zu den Gedanken- und Gefühlswelten von Kindern finden können. Der Fokus liegt auf respektvollen Gesprächen, die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung unterstützen und stärken.
Wenn junge Stimmen laut werden – zwischen freier Meinungsäusserung und gesellschaftlicher Verantwortung
Kinder einer Tagesschule organisieren voller Begeisterung eine eigene Demonstration für ihre Rechte – doch als sie lautstark gegen das Essen in der Schule protestieren, sorgt das für Irritationen im Viertel. Während Anwohnende sich über Lärm und unpassende Forderungen beschweren, stellt sich die Frage: Wie lassen sich das Recht auf Meinungsäußerung und gesellschaftliche Verantwortung in Einklang bringen? Und welche Rolle sollte die Tagesschule dabei spielen?
Zwischen Bindung und Belastung – Umgang mit elterlichem Kontakt
Ein vierjähriges Mädchen lebt nach einer Vernachlässigungserfahrung in einer Wohngruppe und entwickelt sich dort stabil. Doch nach den begleiteten Besuchen mit der Mutter zeigt sie auffällige Rückzugsreaktionen. Während Fachpersonen erste Bedenken äußern, stellt sich die schwierige Frage: Wie kann der Kontakt zur Mutter gestaltet werden, um sowohl die emotionale Stabilität des Kindes als auch das Recht auf familiäre Bindung zu gewährleisten?
Zwischen Vertrauen und Verantwortung – Umgang mit Verdacht auf Vernachlässigung
Ein sechsjähriger Junge genießt die Wochenenden bei seinen Eltern – doch beiläufige Erzählungen deuten auf Vernachlässigung hin. Das Betreuungsteam steht vor einer schwierigen Entscheidung: Sollten sofort Maßnahmen ergriffen werden oder würde eine vorschnelle Meldung das familiäre Verhältnis gefährden? Wie lassen sich Schutz und Bindung in Einklang bringen, und welche Verantwortung tragen Fachpersonen bei einem vagen Verdacht auf Kindeswohlgefährdung?
Zerrissen zwischen Fürsorge und Regeln – Umgang mit Entweichungen
Eine 16-jährige Jugendliche will in ihrer Wohngruppe bleiben. Doch angetrieben von der Sorge um ihre suchtkranke Mutter verlässt sie nachts unerlaubt die Wohngruppe, was bereits polizeiliche Maßnahmen nach sich zog. Während die Institution den Schutzauftrag ernst nimmt, stellt sich die Frage: Wie kann auf die Bedürfnisse der Jugendlichen eingegangen werden, ohne ihre Sicherheit zu gefährden? Und welche Verantwortung tragen die beteiligten Akteur:innen in diesem komplexen Spannungsfeld?
Die Partizipationsleiter beschreibt neun Stufen der Beteiligung von Jugendlichen in Entscheidungsprozessen, die von Fremdbestimmung bis zur vollständigen Selbstverwaltung reichen. Sie zeigt auf, wie Erwachsene und Jugendliche zusammenarbeiten können, um Partizipation zu fördern. Das Hilfsmittel hilft Pädagogen, politischen Bildnern und Fachkräften, die Tiefe der Beteiligung zu verstehen und anzuwenden.
Das Hilfsmittel ist besonders relevant für:
Pädagogische Fachkräfte: Es hilft ihnen, die Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Alltag zu fördern.
Leiter:innen von Jugendeinrichtungen: Unterstützt die Integration von demokratischen Entscheidungsprozessen in die Arbeit mit Jugendlichen.
Lehrer:innen: Ermöglicht eine vertiefte Diskussion über Partizipation im Rahmen der politischen Bildung.
Politische Bildner:innen: Bietet eine Grundlage für die Vermittlung von Partizipationskonzepten.
Es ist ein praktisch orientiertes Werkzeug, das direkt in pädagogischen und bildnerischen Kontexten anwendbar ist.
Dieses Buch bietet einen fundierten Überblick über die kindliche Entwicklung von der Geburt bis zum Erwachsenenalter und widmet sich sowohl den normalen Entwicklungsphasen als auch möglichen Störungen. Es vermittelt praxisnahes Wissen, das auf der Forschung basiert, und zeigt anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie Entwicklungsprobleme frühzeitig erkannt und adressiert werden können. Das Werk ist durch seine verständliche Sprache und die anschaulichen Illustrationen und Tabellen sowohl für Fachkräfte als auch für interessierte Eltern geeignet.
Das Buch ist besonders hilfreich für:
Pädiater:innen und Entwicklungspädiater:innen: Es hilft dabei, ein umfassendes Verständnis für die Entwicklungsphasen und -störungen von Kindern zu erlangen und ermöglicht eine differenzierte Diagnose.
Betreuungsfachpersonen und Pädagog:innen: Unterstützt sie dabei, Entwicklungsabweichungen frühzeitig zu erkennen und die richtige Förderung zu bieten.
Psycholog:innen und Therapeut:innen: Bietet tiefere Einblicke in die psychologische und motorische Entwicklung und unterstützt bei der Wahl therapeutischer Massnahmen.
Eltern und Bezugspersonen: Hilft, das Verhalten ihrer Kinder besser zu verstehen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.
Dieses Medium bietet eine umfassende Einführung in die Unterstützte Kommunikation (UK) und beschreibt, welche Kommunikationshilfen – sowohl elektronisch als auch nichtelektronisch – für Menschen mit eingeschränkter Lautsprache zur Verfügung stehen. Es werden Methoden und Hilfsmittel vorgestellt, die sowohl körpereigene als auch technische Lösungen umfassen, darunter Augensteuerungen und Sprachausgabegeräte.
Dieses Medium ist besonders relevant für:
Pädagogische Fachkräfte: Unterstützt bei der Implementierung von UK-Methoden.
Logopäd:innen: Hilft bei der Beratung und dem Einsatz von Hilfsmitteln.
Pflegekräfte und Therapeut:innen: Bietet praxisnahe Anleitungen zur Förderung der Kommunikation.
Familienangehörige: Ermöglicht besseres Verständnis der Kommunikationsmöglichkeiten.
Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet konkrete Hilfsmittel für den Alltag.
„Sag mir mal …“ von Martine F. Delfos ist ein praxisorientiertes Buch, das spezifische Methoden und Techniken zur altersgerechten Gesprächsführung mit Kindern im Alter von 4 bis 12 Jahren bietet. Es thematisiert, wie Fachkräfte und Eltern durch gezielte Kommunikation Zugang zu den Gedanken- und Gefühlswelten von Kindern finden können. Der Fokus liegt auf respektvollen Gesprächen, die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung unterstützen und stärken.
Das Buch richtet sich an Fachkräfte, die regelmässig mit Kindern arbeiten, wie:
Sozialarbeitende, Jurist:innen und Polizei: Es bietet ihnen praxisorientierte Techniken zur Gesprächsführung, die das Verständnis der emotionalen Bedürfnisse von Kindern fördern.
Fachpersonen der Betreuung und Lehrpersonen: Hilft, die Kommunikation mit Kindern zu verbessern und Verständnis für deren Verhalten und Bedürfnisse zu entwickeln.
Eltern: Die beschriebenen Methoden erleichtern einen respektvollen Zugang zur inneren Welt der Kinder, was das Vertrauen in der Beziehung stärkt.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Wenn junge Stimmen laut werden – zwischen freier Meinungsäusserung und gesellschaftlicher Verantwortung
Praxissituation
In der städtischen Tagesschule Feuerstein thematisieren die Betreuungspersonen gemeinsam mit den Kindern die Kinderrechte. Die Kinder zeigen grosses Interesse daran und beschliessen, eine Kinderrechtsdemonstration zu veranstalten. Sie bereiten sich intensiv darauf vor und sind voller Begeisterung für dieses Projekt. Einen ganzen Nachmittag lang gestalten sie kreative Plakate mit Slogans und planen einen kleinen Umzug, bei dem sie Parolen rufen wollen. Da es den Kindern wichtig ist, das Projekt eigenständig umzusetzen, geben die Betreuungspersonen ihnen viel Freiraum. Sie setzen jedoch einige Rahmenbedingungen: Die Demonstration darf keine beleidigenden oder verletzenden Parolen enthalten.
Am nächsten Tag findet die Demonstration statt. Die Kinder ziehen durch das Viertel und rufen lautstark ihre Forderungen. Dabei protestieren sie gegen das ihrer Meinung nach schlechte Essen in der Tagesschule und fordern mehr Fleisch und Zucker auf dem Speiseplan. Aufgrund des Lärms sorgt die Demonstration für Aufsehen im Viertel. Einige Anwohner fühlen sich gestört und äussern ihren Unmut über den Lärm sowie die unpassenden Forderungen der Kinder. Einige der Anwohner sind der Meinung, dass die Betreuungspersonen besser mit den Kindern über Themen wie Nachhaltigkeit sprechen sollten, anstatt solche Demonstrationen zuzulassen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Welche Möglichkeiten siehst du, den Kindern den Raum für freie Meinungsäusserungen zu bieten, zu demonstrieren und gleichzeitig auch gesellschaftlich relevante Themen zu berücksichtigen?
Wie könnte die Tagesschule hier vorgehen, um mit den irritierten Anwohnenden in den Dialog zu treten, ihre Perspektive zu berücksichtigen und ihnen gleichzeitig auch zu vermitteln, wie wichtig die Kinderrechte sind?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zwischen Bindung und Belastung – Umgang mit elterlichem Kontakt
Praxissituation
Auf der sozialpädagogischen Wohngruppe Arthur wird ein 4-jähriges Mädchen platziert mit dem Zuweisungsgrund der Vernachlässigung. Die Mutter des Mädchens ist von einer psychischen Krankheit betroffen und begibt sich mit der Platzierung der Tochter freiwillig in eine stationäre Therapie, welche eine 3-monatige Abklärungsphase beinhaltet, in der sie ihre Tochter nur virtuell sehen kann. Die 4- Jährige integriert sich in dieser Zeit gut in die Gruppe, wirkt fröhlich und in ihrer Entwicklung stabil. Nach der Abklärungsphase werden begleitete Treffen zwischen Mutter und Tochter durchgeführt. Die Fachpersonen beobachten, dass sich das Mädchen jeweils nach den Besuchen zurückzieht, eher ängstlich wirkt und einige Tage braucht, um sich wieder im Wohngruppenalltag zurechtzufinden. Da sich dieses Verhalten auch nach weiteren begleiteten Besuchen zeigt, äussern erste Fachpersonen Bedenken, da das Mädchen emotional belastet wirkt.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Was ist das Kindesinteresse?
Welche Massnahmen können ergriffen werden, um das Mädchen und die Mutter bei ihren Besuchen zusätzlich zu unterstützen?
Welche Gründe können in diesem Fall dafürsprechen, den Kontakt zur Mutter weiterhin zu unterstützen, obwohl dieser das Mädchen zu belasten scheint?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zwischen Vertrauen und Verantwortung – Umgang mit Verdacht auf Vernachlässigung
Praxissituation
Ein sechsjähriger Junge lebt in einer stationären Wohngruppe und verbringt die Wochenenden, wie mit der Beistandsperson und der Institution vereinbart, bei seinen Eltern. Die Übergaben verlaufen zuverlässig und die Eltern wirken liebevoll, interessiert und verlässlich. Der Junge freut sich immer sehr auf das Wochenende. Neu berichtet der Junge jedoch beiläufig von Vorfällen zu Hause, die auf Vernachlässigung hindeuten: Er sei ungewöhnlich lange allein zu Hause gewesen, habe keine regelmässigen Mahlzeiten erhalten und sich häufig unbeaufsichtigt und lange draussen aufgehalten. Die Berichte wirken zerstückelt und unzusammenhängend. Das Betreuungsteambespricht dies in einer Sitzung und zeigt sich überrascht über die Vielzahl potenzieller Hinweise auf Vernachlässigung. Dennoch entscheidet das Team, vorerst keine Meldung an die zuständige Behörde zu machen. Die Begründung: Zum einen reichen die bisherigen Aussagen des Kindes allein nicht aus, um eine Gefährdung klar zu belegen. Zum anderen besteht die Befürchtung, dass die Eltern negativ auf das Kind reagieren könnten, falls sie erfahren, dass es solche Details auf der Wohngruppe geteilt hat.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Was ist hier höher zu gewichten: der Schutz vor einer allfälligen Vernachlässigung oder die Ermöglichung der Beziehung zwischen Kind und Eltern im Rahmen von Wochenenden zu Hause, welche der Junge grundsätzlich sehr geniesst?
Inwiefern habe ich als Fachperson eine Meldepflicht, wenn ein Verdacht auf eine mögliche Kindswohlgefährdung vorliegt?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zerrissen zwischen Fürsorge und Regeln – Umgang mit Entweichungen
Praxissituation
Eine 16-jährige Jugendliche lebt seit zwei Jahren auf der Wohngruppe Mond in einer offenen stationären Unterbringung. Zwischen der zuweisenden Behörde, den Eltern und der Wohngruppe besteht eine Vereinbarung, die Platzierung bis zum Abschluss ihrer Ausbildung, also über das 18. Lebensjahr hinaus, fortzuführen. Alle Beteiligten, insbesondere die Jugendliche selbst, tragen diesen Entscheid mit. In den letzten Wochen spitzt sich die Situation jedoch zu. Die Jugendliche verlässt die Wohngruppe zunehmend ohne Absprache, was die Betreuenden vor grosse Herausforderungen stellt. Mehrmals kehrt sie über Nacht nicht zurück in die Institution, was bereits zweimal zur polizeilichen Ausschreibung geführt hat. Trotz dieser Vorfälle signalisiert die Jugendliche weiterhin den Wunsch, auf der Wohngruppe zu bleiben und sich an die vereinbarten Regeln zu halten. Der Hintergrund ihrer Entweichungen ist aus ihrer Sicht: Der erneut hohe Suchtkonsum ihrer Mutter bereitet ihr grosse Sorgen. Während ihrer Abwesenheiten sucht sie jeweils ihre Mutter, möchte sich vergewissern, dass es ihr gut geht, und bringt sie gegebenenfalls nach Hause oder betreut sie. Aus Sicht der Institution sind die Entweichungen nicht tragbar, da das Risiko zu hoch ist. Ein Abbruch der Begleitung steht im Raum.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Welche Möglichkeiten siehst du, dem Schutzauftrag der Institution und gleichzeitig den Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht zu werden? Welche Verantwortungen schreibst du den Akteur:innen Eltern (Mutter), zuweisende Behörde, Wohngruppe und Institution zu?
Welche Prognose stellst du in Bezug auf die Entwicklung der Jugendlichen bei einem Abbruch der Platzierung?