Das Buch zeigt in einer Reihe illustrativer Szenen, wie die Würde von Menschen im Alltag oft unbewusst verletzt wird. Situationen wie Mobbing, Diskriminierung oder soziale Ausgrenzung werden durch einfache, aber tiefgehende Geschichten dargestellt. Das Buch eignet sich für Kinder und Erwachsene. Es fordert aktiv zum Nachdenken auf und stellt immer wieder die zentrale Frage: „Was würdest du tun?" – eine Einladung, Empathie und Zivilcourage zu entwickeln.
Das Methoden-Set "Klischeefrei fängt früh an" hilft dabei, Geschlechterklischees in der frühkindlichen Bildung zu hinterfragen und aufzulösen. Es bietet praxisnahe Methoden, um Kindern eine offene, klischeefreie Wahrnehmung von Berufen, Identitäten und Interessen zu ermöglichen. Die spielerischen Methoden reichen von Erzähl- und Rollenspielen über kreative Gestaltungsprojekte bis hin zu Reflexionsübungen für Eltern und Fachkräfte.
Das Kartenspiel veranschaulicht, wie Menschen aufgrund von Äusserlichkeiten beurteilt werden und ähnliche Bilder im Kopf haben. Das Detektivteam versucht durch subjektive Hinweise, den Täter zu finden, während der Zeuge nur mit Ja oder Nein antworten darf. Spieler setzen sich spielerisch mit Vorurteilen auseinander und tauschen ihre Meinungen aus. Das Spiel eignet sich als Einstieg in das Thema Vorurteile und Klischees sowie für kritische Diskussionen.
Der Rechtsratgeber rassistische Diskriminierung ist eine Online-Ressource, die Betroffene, Beratungsstellen und Fachkräfte über rechtliche Möglichkeiten und alternative Wege informiert, um gegen rassistische Diskriminierung in der Schweiz vorzugehen. Er stellt die aktuelle Rechtslage dar, zeigt Handlungsmöglichkeiten in verschiedenen Lebensbereichen (z. B. Arbeit, Bildung, Wohnen) auf und gibt Empfehlungen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung. Zudem enthält er ein Glossar zu wichtigen Begriffen und weiterführende Informationen für Beratungsstellen.
Zerrissen zwischen Fürsorge und Regeln – Umgang mit Entweichungen
Eine 16-jährige Jugendliche will in ihrer Wohngruppe bleiben. Doch angetrieben von der Sorge um ihre suchtkranke Mutter verlässt sie nachts unerlaubt die Wohngruppe, was bereits polizeiliche Maßnahmen nach sich zog. Während die Institution den Schutzauftrag ernst nimmt, stellt sich die Frage: Wie kann auf die Bedürfnisse der Jugendlichen eingegangen werden, ohne ihre Sicherheit zu gefährden? Und welche Verantwortung tragen die beteiligten Akteur:innen in diesem komplexen Spannungsfeld?
Transparenz von Entscheidungen – voll informiert oder geschützt?
Ein 14-jähriger Junge setzt grosse Hoffnungen in die jährliche Standortbestimmung: Er möchte wieder zu Hause leben. Doch während er den Raum verlässt, entscheiden die Erwachsenen über seine Zukunft. Zum Schutz der Eltern-Kind-Beziehung erhält er nur vage Antworten, als er nach Begründungen fragt. Wie viel Transparenz braucht Partizipation, und wie können Fachpersonen Kinderrechte und Schutzinteressen in Einklang bringen?
Schnabelbecher als Pflicht? Wenn Regeln die Selbstständigkeit einschränken
Auf einer Wohngruppe dürfen Kinder unter vier Jahren nur aus Schnabelbechern trinken – eine Regel zur Entlastung der Betreuungspersonen. Doch als ein dreijähriges Kind äußert, dass es lieber wie die älteren Kinder aus einem normalen Becher trinken möchte, wird sein Wunsch abgelehnt. Welche Kinderrechte sind hier betroffen? Und welche Stufe der Partizipation ist in diesem Fall angebracht?
Besuchsrecht unter Druck – Wenn ein Kind nicht mehr will
Ein sechsjähriger Junge, der in einem Kinderheim lebt, möchte nicht mehr zu seiner Mutter fahren – seit der Geburt seiner Halbschwester fühlt er sich vernachlässigt und stört sich am neuen Partner der Mutter. Doch das Besuchsrecht besteht weiterhin. Was ist hier im Interesse des Kindes? Und wie können die Bedürfnisse des Kindes in den Mittelpunkt gestellt werden, ohne familiäre Bindungen vorschnell zu kappen?
Das Buch zeigt in einer Reihe illustrativer Szenen, wie die Würde von Menschen im Alltag oft unbewusst verletzt wird. Situationen wie Mobbing, Diskriminierung oder soziale Ausgrenzung werden durch einfache, aber tiefgehende Geschichten dargestellt. Das Buch eignet sich für Kinder und Erwachsene. Es fordert aktiv zum Nachdenken auf und stellt immer wieder die zentrale Frage: „Was würdest du tun?" – eine Einladung, Empathie und Zivilcourage zu entwickeln.
Dieses Buch ist besonders relevant für:
Pädagogische Fachkräfte und Betreuungsfachpersonen: Als Grundlage für Gespräche über Empathie, Mobbing und soziale Verantwortung und zur Unterstützung in der Arbeit mit Kindern, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind.
Lehrpersonen: Um Kinder für das Thema Zivilcourage zu sensibilisieren und die Klassengemeinschaft zu stärken.
Eltern: Als wertvolle Lektüre zur Förderung eines respektvollen und mitfühlenden Umgangs innerhalb der Familie.
Das Methoden-Set "Klischeefrei fängt früh an" hilft dabei, Geschlechterklischees in der frühkindlichen Bildung zu hinterfragen und aufzulösen. Es bietet praxisnahe Methoden, um Kindern eine offene, klischeefreie Wahrnehmung von Berufen, Identitäten und Interessen zu ermöglichen. Die spielerischen Methoden reichen von Erzähl- und Rollenspielen über kreative Gestaltungsprojekte bis hin zu Reflexionsübungen für Eltern und Fachkräfte.
Pädagogische Fachkräfte in Kitas und frühkindlicher Bildung – Umsetzung klischeefreier Erziehung.
Betreuungsfachpersonen und Kita-Leitungen – Integration einer geschlechtergerechten Pädagogik im Alltag.
Eltern – Hilfestellungen zur klischeefreien Erziehung zu Hause.
Ausbildungsstätten für pädagogische Berufe – Ergänzendes Material für die Fachausbildung.
Bildungspolitische Akteure – Orientierung für politische Massnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit im Bildungssektor.
Das Kartenspiel veranschaulicht, wie Menschen aufgrund von Äusserlichkeiten beurteilt werden und ähnliche Bilder im Kopf haben. Das Detektivteam versucht durch subjektive Hinweise, den Täter zu finden, während der Zeuge nur mit Ja oder Nein antworten darf. Spieler setzen sich spielerisch mit Vorurteilen auseinander und tauschen ihre Meinungen aus. Das Spiel eignet sich als Einstieg in das Thema Vorurteile und Klischees sowie für kritische Diskussionen.
Das Spiel richtet sich unter anderem an Lehrpersonen und Fachpersonen im Betreuungskontext.
Der Rechtsratgeber rassistische Diskriminierung ist eine Online-Ressource, die Betroffene, Beratungsstellen und Fachkräfte über rechtliche Möglichkeiten und alternative Wege informiert, um gegen rassistische Diskriminierung in der Schweiz vorzugehen. Er stellt die aktuelle Rechtslage dar, zeigt Handlungsmöglichkeiten in verschiedenen Lebensbereichen (z. B. Arbeit, Bildung, Wohnen) auf und gibt Empfehlungen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung. Zudem enthält er ein Glossar zu wichtigen Begriffen und weiterführende Informationen für Beratungsstellen.
Dieses Medium richtet sich an verschiedene Zielgruppen:
Betroffene von rassistischer Diskriminierung – Erfahren, welche rechtlichen Schritte sie unternehmen können.
Beratungsstellen und Sozialarbeiter:innen – Unterstützung bei der Begleitung und Aufklärung von Betroffenen.
Jurist:innen und Fachkräfte im Bereich Antidiskriminierung – Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen und Praxisfälle.
Pädagogische Fachkräfte und Bildungseinrichtungen – Orientierung zu rechtlichen Fragen im Bildungsbereich.
Arbeitgeber:innen und Personalverantwortliche – Sensibilisierung und Prävention von Diskriminierung am Arbeitsplatz.
Der Inhalt ist praxisnah und enthält sowohl rechtliche Grundlagen als auch konkrete Empfehlungen zur Streitbeilegung.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zerrissen zwischen Fürsorge und Regeln – Umgang mit Entweichungen
Praxissituation
Eine 16-jährige Jugendliche lebt seit zwei Jahren auf der Wohngruppe Mond in einer offenen stationären Unterbringung. Zwischen der zuweisenden Behörde, den Eltern und der Wohngruppe besteht eine Vereinbarung, die Platzierung bis zum Abschluss ihrer Ausbildung, also über das 18. Lebensjahr hinaus, fortzuführen. Alle Beteiligten, insbesondere die Jugendliche selbst, tragen diesen Entscheid mit. In den letzten Wochen spitzt sich die Situation jedoch zu. Die Jugendliche verlässt die Wohngruppe zunehmend ohne Absprache, was die Betreuenden vor grosse Herausforderungen stellt. Mehrmals kehrt sie über Nacht nicht zurück in die Institution, was bereits zweimal zur polizeilichen Ausschreibung geführt hat. Trotz dieser Vorfälle signalisiert die Jugendliche weiterhin den Wunsch, auf der Wohngruppe zu bleiben und sich an die vereinbarten Regeln zu halten. Der Hintergrund ihrer Entweichungen ist aus ihrer Sicht: Der erneut hohe Suchtkonsum ihrer Mutter bereitet ihr grosse Sorgen. Während ihrer Abwesenheiten sucht sie jeweils ihre Mutter, möchte sich vergewissern, dass es ihr gut geht, und bringt sie gegebenenfalls nach Hause oder betreut sie. Aus Sicht der Institution sind die Entweichungen nicht tragbar, da das Risiko zu hoch ist. Ein Abbruch der Begleitung steht im Raum.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Welche Möglichkeiten siehst du, dem Schutzauftrag der Institution und gleichzeitig den Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht zu werden? Welche Verantwortungen schreibst du den Akteur:innen Eltern (Mutter), zuweisende Behörde, Wohngruppe und Institution zu?
Welche Prognose stellst du in Bezug auf die Entwicklung der Jugendlichen bei einem Abbruch der Platzierung?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Transparenz von Entscheidungen – voll informiert oder geschützt?
Praxissituation
In der Wohngruppe Luna finden jährlich Standortbestimmungssitzungen statt, um die Entwicklung und die Perspektiven der Jugendlichen zu besprechen. Zunächst legen die Jugendlichen ihre Sicht auf das vergangene Jahr dar und teilen ihre Einschätzungen sowie Wünsche mit. Danach verlassen sie den Raum, während die Erwachsenen die Situation diskutieren. Für den abschliessenden Teil kommen die Jugendlichen wieder hinzu und werden über die im Hauptteil getroffenen Entscheidungen informiert. In der Sitzung eines 14-jährigen Jungen beschreibt dieser, dass er im vergangenen Jahr grosse Fortschritte gemacht und alle gemeinsam vereinbarten Ziele erreicht hat. Er betont, dass er jetzt wieder zu Hause bei seinen Eltern leben möchte. Auch die Eltern bestätigen in diesem Moment, dass sie offen dafür wären. Nachdem der Junge den Raum verlassen hat, besprechen die Eltern, die Beistandsperson, die Bezugsperson der Wohngruppe und die Therapeutin die Situation. Während der Diskussion wird klar, dass sich die Eltern noch nicht bereit fühlen, ihren Sohn wieder vollständig zu Hause aufzunehmen. Es wird daher vereinbart, dass der Junge nicht über die einzelnen Positionen und Argumente informiert wird, die während des Gesprächs ausgetauscht wurden. Am Ende der Sitzung wird dem Jungen mitgeteilt, dass er noch ein weiteres Jahr in der Wohngruppe bleiben wird. Der Junge reagiert sichtlich enttäuscht und fordert von den Anwesenden eine detaillierte Erklärung. Er möchte die einzelnen Argumente der Erwachsenen verstehen und erfahren, wie der Entscheidungsprozess zustande gekommen ist. Die Bezugsperson der Wohngruppe und die Eltern antworten ihm jedoch nur oberflächlich. Sie begründen ihre Entscheidung hauptsächlich damit, dass sich alle Erwachsenen einig seien. Der Junge wirkt frustriert und unzufrieden.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie beurteilst du das Vorgehen der Fachpersonen, zum Schutz der Eltern- Kind- Beziehung dem Jungen nicht offenzulegen, dass seine Eltern noch nicht bereit für eine Rückplatzierung sind?
Inwieweit erachtest du es als zielführend, dass Kinder und Jugendliche am Entscheidungsprozess in der Standortbestimmung anwesend sind?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Schnabelbecher als Pflicht? Wenn Regeln die Selbstständigkeit einschränken
Praxissituation
Auf der Wohngruppe Moosgarten gibt es die Regel, dass alle Kinder bis zum Alter von vier Jahren aus einem Schnabelbecher trinken müssen. Die Regel wurde eingeführt, um die Betreuung während der Mahlzeiten zu erleichtern. Ein dreijähriges Kind äussert während des Essens den Wunsch, nicht mehr aus dem Schnabelbecher zu trinken, sondern einen normalen Becher wie die älteren Kinder zu benutzen. Die Betreuungsperson lehnt dies ab und verweist auf die bestehende Regel, da während der Mahlzeit zu wenig Personal anwesend ist, um das Kind beim Umgang mit einem normalen Becher zu unterstützen. Das Kind wirkt enttäuscht und wiederholt seinen Wunsch mehrfach in den folgenden Tagen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Welche Möglichkeiten siehst du hier, um Kindern den nötigen Freiraum für individuelle Entwicklungsschritte zu bieten und gleichzeitig einen geordneten Rahmen für die Mahlzeiten zu schaffen?
Wie viel allgemeine Regeln sind förderlich für die Entwicklung von Kindern?
Wann ist bei einer vierjährigen die Partizipationsstufe «mitentscheiden / entscheiden» angebracht?
Wie verändern sich deine Antworten, wenn es sich um ein Kind mit Behinderung handelt?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Besuchsrecht unter Druck – Wenn ein Kind nicht mehr will
Praxissituation
Ein sechsjähriger Junge lebt seit seinem 2. Lebensjahr in einem Kinderheim, da seine Mutter ihn in der frühen Kindheit stark vernachlässigt hat. Zu seinem Vater hat er keinen Kontakt. Dieser lebt im Ausland. Der Junge hat eine Beiständin, die seit seiner ausserfamiliären Platzierung für ihn verantwortlich ist. Die Beiständin hat den Auftrag, sowohl die Unterbringung im Kinderheim als auch das Besuchsrecht mit der Mutter zu begleiten. Der Junge verbringt jedes zweite Wochenende sowie sechs Wochen Ferien pro Jahr bei seiner Mutter. Diese lebt inzwischen mit einem neuen Partner zusammen. Vor vier Monaten ist die Halbschwester des Jungen zur Welt gekommen. Mit der Geburt der Halbschwester hat sich die Situation für den Jungen spürbar verändert. Seitdem äussert er wiederholt gegenüber seiner Bezugsperson im Kinderheim, dass er nicht mehr gerne zu seiner Mutter geht. Seinen Aussagen zufolge wendet sich seine Mutter hauptsächlich dem Baby zu und habe kaum noch Zeit für ihn. Der Junge fühlt sich vernachlässigt und äussert zudem, dass er den neuen Freund der Mutter nicht mag. Er berichtet, dass der Freund sich wenig für ihn interessiere und oft wütend werde. Nach einem weiteren Besuchswochenende äussert sich der Junge dahingehend, dass er zukünftig nicht mehr zu seiner Mutter fahren möchte, es sei denn, der Freund und die Halbschwester wären nicht da.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie kann in diesem Fall sichergestellt werden, dass die Wünsche und Bedürfnisse des Jungen angemessen berücksichtigt werden?
Welche konkreten Schritte können die Bezugspersonen des Kinderheims unternehmen?
Worin besteht hier das Bedürfnis des Kindes und was ist das Kindesinteresse?